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Aalborg Håndbold verpasst Final-Four-Einzug

Aalborg Håndbold verpasst Final-Four-Einzug

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Aalborg
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René Antonsen setzt sich am Kreis durch. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

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Der dänische Meister hatte im Vorjahr mit der Finalteilnahme in der Champions League dänische Handball-Geschichte geschrieben und in der laufenden Saison mit einem Gruppensieg in der Königsklasse ein weiteres Kapitel hinzugefügt, doch im Viertelfinale war Endstation. Eine Aufholjagd kam zu spät.

Die Handballer von Aalborg Håndbold haben das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen KC Veszprem mit 37:35 gewonnen, waren aber nie in der Nähe davon, den Sieben-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel in Ungarn wettzumachen.

Die Ungarn hatten knapp eine Viertelstunde vor Schluss noch mit 29:26 geführt, eine dänische Aufholjagd hätte das Spiel aber fast noch spannend gemacht. Die Gastgeber gingen in der Schlussphase mit drei Toren Unterschied in Führung, doch KC Veszprem schaukelte den Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit.

Der dänische Meister ist somit an der letzten Hürde vor dem Final Four in Köln gescheitert, nachdem er in der Vorsaison erst im Endspiel vom FC Barcelona gestoppt wurde.

„Ich bin extrem stolz, wenn ich sehe, was meine Mannschaft im Laufe dieser Champions-League-Saison geleistet hat. Es hat nicht ganz gereicht. Wir haben das Hinspiel in Ungarn zu hoch verloren. Wir hatten unsere Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt, und auch die Schiedsrichter-Entscheidungen sind nicht zugunsten der Heimmannschaft ausgefallen, so wie das in Ungarn umgekehrt der Fall war“, so Aalborg-Trainer Stefan Lassen zu „TV3 Max“.

Auch Verletzungspech kam hinzu. Rückraum-Star Aron Palmarsson verletzte sich beim Warmmachen und trug sich in die ohnehin lange Verletztenliste ein.

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