Handball

Kjeldgaard-Abgang ist intern zu kompensieren

Kjeldgaard-Abgang ist intern zu kompensieren

Kjeldgaard-Abgang ist intern zu kompensieren

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Die Trennung zum Saisonende von Claus Kjeldgaard hat die Frage nach den weiteren Planungen der SønderjyskE-Handballer aufgeworfen. Ein möglicher Neuzugang könnte sehr wohl seine Stärken in der Defensive haben, aber auch eine Lösung mit den verbliebenen Spielern ist für Trainer Kasper Christensen möglich.

Die Weichen für die kommende Saison werden immer früher in den Handballvereinen gestellt. Da haben auch die SønderjyskE-Handballer keine Ausnahme gebildet.

Die Vertragsverlängerung mit dem großen Talent bei den Hellblauen Aaron Mensing hat dabei genauso gut ins Bild gepasst, wie die frühzeitige Einigung den Vertrag nicht zu verlängern mit Claus Kjeldgaard. Doch gerade die Trennung von Kjeldgaard hat die Frage aufgeworfen, wie der Abgang aufgefangen werden soll.

Immerhin lag die Hauptaufgabe von Claus Kjeldgaard in der Defensive und Trainer Kasper Christensen verhehlt nicht, dass ein Neuzugang auch dort seine Vorzüge haben könnte.

„Natürlich geht es für uns darum die Zusammensetzung der Mannschaft im Gesamten, im Blick zu haben. Wenn wir jemanden holen, könnte der sehr wohl seine Vorzüge in der Defensive haben. Aber derzeit stehen ganz andere Dinge auf der Agenda“, so Christensen, der aber Spieler in den eigenen Reihen sieht, die die Defensivaufgaben übernehmen könnten.

„Mattias Thynell kann Zentral decken und Kasper Olsen wird auch eine größere Rolle in der Abwehr bekommen. Kasper muss sich lediglich an ein neues System gewöhnen. Also könnten wir das auch so lösen“, so Christensen.

Die Aussicht dann nur mit Chris Holm Jørgensen als Spielmacher in die kommende Saison zu gehen bleibt damit eine reelle Option für SønderjyskE.

Damit dürften Mattias Thynell, Aaron Mensing und Kasper Olsen nicht nur im linken Rückraum der Hellblauen wirbeln, sondern auch auch Spielmacher-Aufgaben lösen.

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