Fussball

SønderjyskE freut sich über den breiten Kader

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Der Einsatz von Mikael Uhre ist mehr als fraglich. Foto: Karin Riggelsen

Das Lazarett hat sich bei SønderjyskE in der Länderspiel-Pause nicht gelichtet. Im Gegenteil.

Bis zu acht Ausfälle drohen beim Fußball-Superligisten für das Heimspiel am Freitag ab 19 Uhr gegen den FC Midtjylland. Bei den Hellblauen freut man sich aber über den breitesten Kader aller Zeiten und kann dennoch auch die Ersatzbank mit Profis aus dem 28-köpfigen Kader ausfüllen.

Neben dem gesperrten Kees Luijckx und dem langzeitverletzten Sakari Mattila fehlen weiterhin Niki Zimling und Mads Hvilsom. Neu auf der Liste sind Troels Kløve (Oberschenkelzerrung), Simon Poulsen (Hüft-/Leistenbeschwerden), Mikael Uhre (verdrehtes Knie) und ein erkrankter Philip Zinckernagel. Noch besteht die Hoffnung, dass Zinckernagel und Uhre eingesetzt werden, aber für die Startelf kommen sie wohl kaum in Frage. In der Startelf werden dagegen Nicolaj Ritter und Marko Mitrovic erwartet.

„In solchen Fällen ist es schön, dass wir diesen breiten Kader haben. Es gibt den anderen Spielern die Möglichkeit, sich in den Vordergrund zu spielen“, meint SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard, der nach sieben Superliga-Spielen ohne Sieg und mehr als zwei Gegentoren im Schnitt viele Möglichkeiten in Erwägung gezogen hat, mehr aus seiner Mannschaft rauszuholen, auch eine Systemumstellung: „Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir mehr Energie freisetzen und mehr Druck nach vorne machen können, denn wir sind in einigen Spielen zu weit nach hinten gedrängt worden.“

SønderjyskE will vermeiden, im eigenen Strafraum gegen die körperstarken Kopfball-Ungeheuer Paul Onuachu und Alexander Sørloth verteidigen zu müssen.

„Der FC Midtjylland hat sich wieder gefunden und kann eine mächtige Offensive aufbieten. Die müssen wir vom Tor fernhalten“, so Nørgaard.

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