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SønderjyskE bleibt cool und holt drei Punkte

SønderjyskE bleibt cool und holt drei Punkte

SønderjyskE bleibt cool und holt drei Punkte

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Woyens/Vojens
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Martin Eskildsen konnte in seinem 400. Spiel für SønderjyskE einen Treffer und einen Assist zum Sieg beitragen. Foto: Danmarks Ishockey Union

Drei Tore und keine Sekunde in Unterzahl: SønderjyskE zeigte eine gute und disziplinierte Leistung beim 3:0-Heimsieg gegen die Herlev Eagles.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben am Freitagabend souverän ihr Heimspiel gegen die Herlev Eagles mit 3:0 gewonnen.

Die Hellblauen kontrollierten die Partie und ließen die Gäste nie zum Zug kommen. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen agierte das Team von Trainer Mario Simioni sehr diszipliniert und profitierte von Herlevs Hinausstellungen.

„Ich bin sehr froh über den Sieg. Ich finde, wir haben im Heimspiel gegen Rungsted schon gut gespielt und hätten gewinnen müssen. Auswärts gab es zu viele Zeitstrafen gegen uns, aber heute haben wir eine sehr hohe Disziplin gezeigt. Das einzige Mal, dass einer von uns vom Eis ging, war, als ein Herlev-Spieler auch runter musste. Wir haben keine Sekunde in Unterzahl gespielt; das war großartig. Ich habe ganz vergessen, das gerade eben in der Kabine zu erwähnen, aber das werde ich morgen nachholen. Man kann kein Spiel von der Strafbank aus gewinnen; das haben die Spieler heute sehr gut gemacht“, sagte Mario Simioni.

Schnelle Führung

Die Trommler waren zurück auf ihren Plätzen in der Frøs Arena. Aus dem Stehorchester ist zwar ein Sitzorchester geworden, doch der Akustik tat dies keinen Abbruch. Das klang schon wieder richtig nach Eishockey.

Und was SønderjyskE im ersten Drittel gegen Herlev zeigte, sah auch danach aus. Es dauerte keine zwei Minuten, bis Andreas Holzmann zum 1:0 traf und auch den Rest des ersten Drittels war SønderjyskE die klar bessere Mannschaft.

Sie spielten hart, aber agierten gleichzeitig diszipliniert. „Keine unnötigen Zeitstrafen“, war die Devise und an diese hielten sich die Spieler ausnahmslos.

SønderjyskE dominierte und Herlev kam nur bei Kontern gefährlich vors Tor von Nicolaj Henriksen. Dieser machte aber eine gute und sichere Partie. Mit einer verdienten 1:0-Führung gingen die Hellblauen in die Kabine.

Sicherer Sieg trotz vergebener Chancen

Am Anfang des zweiten Drittels war der Schwung bei den Hellblauen etwas raus. In den ersten zehn Minuten passierte wenig, obwohl SønderjyskE sie mit einem Powerplay einleitete. Es sollte nicht das letzte bleiben. Insgesamt war SønderjyskE 14 Minuten lang in Überzahl.

„Wir haben viel in der offensiven Zone gespielt; das ist natürlich super, da wollen wir hin. In unserem Powerplay haben wir ein Tor gemacht, aber es war nicht in Ruhe herausgespielt. Ich freue mich über das Tor, aber wir haben in unseren Überzahlsituationen zu wenig hochkarätige Chancen geschaffen“, sagte Mario Simioni zum „Nordschleswiger“. „Wir haben die richtigen Leute dafür, aber das hat heute nicht so gut funktioniert“, so der Trainer.

Wenn sich SønderjyskE etwas vorwerfen lassen muss, dann dass zu viele Chancen vergeben wurde. Im zweiten Drittel gab es vier Situationen, in denen ein Hellblauer alleine mit dem Torwart der Herlev Eagles war; nur William Boysen konnte seine nutzen.

Mit dem 3:0 zu Beginn des dritten Drittels machte Martin Eskildsen den Deckel drauf. Bis auf einige Zeitstrafen kam nichts mehr von Herlev und SønderjyskE spielte weiter diszipliniert und gut organisiert. Ganz cool sammelten sie die drei Punkte ein.

Die nächste Partie steht schon am Sonntag an, wenn SønderjyskE bei den Aalborg Pirates zu Gast ist.

SønderjyskE – Herlev Eagles (1:0,1:0,1:0) 3:0

1:0 Andreas Holzmann (1:50/Ass.: Marin Eskildsen), 2:0 William Boysen (28:33/Ass.: Daniel K. Hansen), 3:0 Martin Eskildsen (42:24/Ass.: Yannick Vedel, Nicolaj Henriksen/5 gegen 4).

Zeitstrafen: SønderjyskE 1x2 Minuten – Herlev Eagles 1x4 und 5x2 Minuten. Schiedsrichter: Thomas Buchardt Andersen/Vernon Hofferd. Zuschauer: 375.

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