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Große Erleichterung bei den SønderjyskE-Handballern

Große Erleichterung bei den SønderjyskE-Handballern

Große Erleichterung bei den SønderjyskE-Handballern

Sonderburg/Sønderborg
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Die SønderjyskE-Handballer haben den direkten Abstieg vermieden, müssen aber noch die Abstiegsrunde überstehen. Foto: Karin Riggelsen

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Der Rechenschieber musste nicht nur einmal herhalten. Ergebnisse sind studiert worden, und es ist gerechnet worden bis es aus den Ohren qualmte. Egal wie die Ergebnisse am letzten Spieltag ausfallen: SønderjyskE hat den direkten Abstieg aus der Liga vermieden.

Die größten Abstiegssorgen sind erst einmal vertrieben, der Klassenerhalt muss aber noch in der Abstiegsrunde gesichert werden. Nach den Ergebnissen des Wochenendes kann es unter keinen Umständen dazu kommen, dass SønderjyskE auf einen direkten Abstiegsplatz abrutscht.

„Vor der Saison hatte ich diese Situation nicht gerade als fantastisch bezeichnet. Der Abstiegskampf war keineswegs unser Traum, aber wenn man erst in der Situation war und die Unruhe miterlebt, die der Abstiegskampf mit sich führt, dann hat man schon das Gefühl einer großen Erleichterung“, so SønderjyskE-Sportdirektor Simon Hajdu Lindhardt zum „Nordschleswiger“.

Es können zwar weiterhin bis zu fünf Mannschaften in der Endabrechnung auf 19 Punkten landen, doch in keinem Fall wäre SønderjyskE im direkten Vergleich der schlechteste der fünf Mitstreiter.

Bonuspunkte in der Abstiegsrunde

SønderjyskE hat in den direkten Vergleichen mit den anderen vier Abstiegskandidaten, die in diesem Zusammenhang infrage kommen, fleißig Punkte gesammelt. Einen gegen Nordsjælland (24:28/26:26), zwei gegen TMS Ringsted (38:28/20:28) und KIF Kolding (23:29/29:28) und in diesem Zusammenhang entscheidend: drei gegen TTH Holstebro (30:23/27:27).

„Nach unserem Unentschieden gegen TTH haben wir uns hingesetzt und alles gründlich durchgerechnet. Uns ist am Ende klar geworden, dass der direkte Abstieg nicht mehr möglich wäre, wenn KIF gegen BSH verlieren würde. Einige von uns haben unentwegt auf eine App geschaut, andere waren bei dem Spiel vor Ort. Wir haben uns natürlich gefreut, aber nur für zehn Sekunden, denn es ist noch nicht vorbei. Wir müssen noch in die Abstiegsrunde und dort den Klassenerhalt schaffen. Wir müssen uns dafür gegen Ribe-Esbjerg die beste Ausgangsposition schaffen“, sagt Simon Hajdu Lindhardt mit Blick auf das Heimspiel am letzten Spieltag, am Sonnabend ab 15.30 Uhr gegen Ribe-Esbjerg HH.

Die Nummer neun und zehn der Tabelle nehmen jeweils zwei Bonuspunkte mit in die Abstiegsrunde, die Nummer elf und zwölf jeweils einen Zähler. Die Nummer 13 der Tabelle beginnt die Abstiegsrunde mit null Punkten. Der Verlierer der Abstiegsrunde muss in die Relegation gegen die Nummer zwei oder drei der 1. Division.

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