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Neuzugang erzielt bei SønderjyskE-Sieg die Hälfte der Tore

Neuzugang erzielt bei SønderjyskE-Sieg die Hälfte der Tore

Neuzugang erzielt bei SønderjyskE-Sieg die Hälfte der Tore

Kolding
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Nicolaj Jørgensen erzielte aus 18 Versuchen 14 Tore für SønderjyskE. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

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Aus einem eklatanten Fehlstart ist ein vielversprechender Saisonauftakt geworden. Nach dem Ausrutscher beim Aufsteiger in Ringsted und dem überraschenden Punkt gegen den dänischen Meister GOG haben die SønderjyskE-Handballer das Derby gegen den dänischen Rekordmeister gewonnen.

Die SønderjyskE-Fans wissen spätestens seit Sonnabendnachmittag, wieso Nicolaj Jørgensen sich in der vergangenen Saison mit großem Abstand die Torjägerkrone der 1. Division sicherte.

Der Neuzugang von Team Sydhavsøerne hat fast im Alleingang KIF Kolding zerlegt. Nicolaj Jørgensen machte aus 18 Versuchen 14 Tore beim 29:27-Sieg im Derby gegen den dänischen Rekordmeister.

Tore und Torvorlagen

„Nicolaj Jørgensen hat seine Sache recht gut gemacht“, sagt Rasmus Glad Vandbæk mit einem kleinen Schmunzeln zum „Nordschleswiger“.

Die Nummer eins auf der Spielmacher-Position, August Wiger, musste passen, doch in seiner Abwesenheit nutzte Nicolaj Jørgensen an seiner alten Wirkungsstätte seine Chance.

„Ich freue mich, dass er von dieser Position aus selbst torgefährlich geworden ist, aber auch, dass er seine Nebenleute in günstige Situationen bringen konnte“, so der SønderjyskE-Trainer: „Es hat ihm eine gewisse Ruhe gegeben, dass er wusste, dass er eine große Rolle spielen würde, und mit dieser Rolle ist er sehr gut umgegangen.“

Sieben gegen sechs bestraft

Nicolaj Jørgensen bestrafte einige Male mit einem Wurf ins leere Tor, dass KIF sehr viel sieben gegen sechs spielte und zu selten damit Erfolg hatte, so auch, als das ausgeglichene Spiel in der zweiten Halbzeit kippte. Aus einem 21:23-Rückstand (49.) wurde eine 25:23-Führung (55.). Kurz darauf führte SønderjyskE vorentscheidend 27:24 (58.).

„Ich bin über weite Strecken mit unserer Leistung zufrieden. Schön anzusehen war es nicht. KIF wollte sieben gegen sechs spielen und das Tempo rausnehmen, während wir aufs Tempo drückten. So entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung, wo ich denke, dass wir am Ende die meisten Kräfte hatten“, so Rasmus Glad Vandbæk, der Torwart Kasper Larsen eine starke zweite Halbzeit bescheinigt.

„Ich freue mich auch, dass Oliver Eggert und Andreas Lang eine Führungsrolle übernommen haben“, so der SønderjyskE-Trainer.

Drei Punkte aus drei Spielen 

Aus einem eklatanten Fehlstart ist ein vielversprechender Saisonauftakt geworden. Nach dem Ausrutscher beim Aufsteiger in Ringsted und dem überraschenden Punkt gegen den dänischen Meister GOG stehen jetzt drei Punkte aus drei Spielen zu Buche.

„Wir wussten, dass wir ein schweres Startprogramm hatten. Wir hatten uns in Ringsted klar mehr erhofft, aber drei Punkte nach drei Spielen sind okay. Jetzt kommt Aalborg, wo man wie schon gegen GOG nicht unbedingt Punkte erwarten kann“, sagt Rasmus Glad Vandbæk vor dem Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten.

Nicolaj Jørgensen (14), Sebastian Augustinussen (4), Andreas Lang (4), Jacob Bagersted (2), Morten Bjørnshauge (2), Nikolaj Svalastog (2) und Oliver Eggert (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.

 

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