Industriehafen

Bürgertreffen zur Zukunft des Enstedter Hafens

Bürgertreffen zur Zukunft des Enstedter Hafens

Bürgertreffen zur Zukunft des Enstedter Hafens

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin - Apenrade
Apenrade/Aabenraa
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Das Bebauungsplangebiet ist der Bereich innerhalb der gestippelten weißen Linie. Foto: Kommune Apenrade

Neuer Bebauungsplan soll Ansiedelung von lärmendem und staubendem Gewerbe bis zur Umweltklasse 7 am Apenrader Industriehafen ermöglichen. Anlieger und andere Interessierte sind für den 22. Oktober zu einem Bürgertreffen ins Rathaus eingeladen.

Der Apenrader Hafen besitzt zu weiten Teilen bereits Flächen am ehemaligen Enstedtwerk. Sobald das Recyclingunternehmen Rimeco die Abrissarbeiten beendet hat, werden weitere Flächen hinzukommen. Der Hafen bezeichnet seine Liegenschaften am Enstedtwerk bereits als Industriehafen im Gegensatz zum Stadthafen im Ort.

Gewerbe der Umweltklasse 7

Was der Name schon andeutet, soll dann auch mit Leben gefüllt werden. Ein neuer Bebauungsplan, der die beiden existierenden Pläne für das Gebiet ersetzen wird, soll die Ansiedelung von Industriegewerbe bis zur Umweltklasse 7 ermöglichen.

Allerdings ist das Gelände in verschiedene Zonen eingeteilt, um die Belastung für die Anlieger so gering wie möglich zu halten.

Die Umweltklasse 7 ist die höchste Klasse für Gewerbe in Dänemark. Sie ermöglicht die Ansiedelung von besonders belastendem Gewerbe – Lärm und Staub inklusive.

Nicht auf dem ganzen Gelände am Enstedthafen soll Schwerindustrie möglich sein. Foto: Kommune Apenrade

Bürgertreffen am 22. Oktober

Um Nachbarn und Anlieger den neuen Bebauungsplan im Detail erläutern zu können, findet am Dienstag, 22. Oktober, ab 18 Uhr im Apenrader Rathaus ein Bürgertreffen zu dem Thema statt. Alle Interessierten sind eingeladen.

Wer im Anschluss an dieses Bürgertreffen dennoch Bedenken gegen die Pläne hat, kann dann noch vor Ablauf der öffentlichen Anhörungsfrist eine Eingabe schriftlich einreichen. Der Apenrader Stadtrat hat den Entwurf auf seiner September-Sitzung am Mittwochabend in die achtwöchige öffentliche Anhörung geschickt.

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