Deutsche Minderheit

Tour-de-France-Fahrer schaut her: Hier sind wir!

Tour-de-France-Fahrer schaut her: Hier sind wir!

Tour-de-France-Fahrer schaut her: Hier sind wir!

Feldstedt/Felsted
Zuletzt aktualisiert um:
Die Kinder legten sich mächtig ins Zeug, um die „tristen“ Lastenfahrräder des Waldkindergartens in leuchtende Blickfänge zu verwandeln. Foto: Waldkindergarten

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die Deutsche Privatschule Feldstedt, der Freizeit- und Jugendclub sowie der Waldkindergarten bereiten sich auf ein großes Familienfest am Sonntag vor, an der auch die Kleine Meerjungfrau teilnimmt.

Gute Laune, Grillgut für die eigene Familie, sowie Salate und Kuchen für die Allgemeinheit – und vielleicht auch noch ein paar Wechselklamotten – ist alles, was die Teilnehmer eines großen Familienfestes, das die deutschen Einrichtungen in Feldstedt für den 3. Juli auf die Beine gestellt haben, benötigen, um sich die gemeinsame Wartezeit auf das größte Radsportspektakel so kurzweilig wie möglich zu gestalten.

Das Feldstedter „Gelbfieber“

„Die Tour de France kommt direkt an unserem Grundstück vorbei. Und so kam dann irgendwann die Idee zu einem großen Familienfest auf und jetzt sind wir alle vom Tour-de-France-Fieber gepackt“, erzählt Schulleiterin Viola Matthiesen.

Die ganz starken Kinder waren nötig, um geeignete Zweige für das Projekt auf dem Naturgrund zu finden, abzuschneiden und dann natürlich auch noch bis zum Kindergarten zu tragen. Foto: Waldkindergarten

Blickfang aus der Vogelperspektive

Die Idee entwickelte eine Eigendynamik, die nun mit einem Riesenfahrrad aus Kreide auf dem Sportplatz, einem maßstabsgetreuen Nachbau des Pariser Eiffelturms und einer Nachbildung der Kleinen Meerjungfrau auch aus der Luft wahre Hingucker geschaffen hat.

Einige Väter haben da eine wahre Meisterleistung an den Tag gelegt. Nichts wurde dem Zufall überlassen, um den Sportplatz entsprechend auszuschmücken.

„Natürlich hoffen wir darauf, dass auch die Hubschrauberkameras unseren Sportplatz einfangen. Mal sehen“, sagt Matthiesen.

Viele Stunden volles Programm

Da von 12 bis etwa 18 Uhr sämtliche Straßen rund um Feldstedt abgesperrt sind, müssen alle Festteilnehmer rechtzeitig vor Ort sein. Um 11.30 Uhr fängt daher das Familienfest auf dem Naturgrund der Schule an.

Aus den biegsamen Zweigen wurde ein Gerüst gebastelt, von dem dann später die gelben Wimpel lustig im Wind flattern können. Foto: Waldkindergarten

Damit die Wartezeit auf die Reklamekarawane und später auf das eigentliche Fahrerfeld nicht zu lang wird, haben sich die drei veranstaltenden Einrichtungen – Deutsche Privatschule Feldstedt, Freizeit und Jugendclub Feldstedt sowie der Waldkindergarten Feldstedt – ein buntes Aktivitätsprogramm für die ganze Familie ausgedacht, bei dem natürlich auch ein Fahrradringreiten nicht fehlen darf, das auf alle Altersgruppen abgestimmt ist.

Ab 13 Uhr kann in der schuleigenen Grillhütte gegrillt werden. Dann sind hoffentlich alle hungrigen Mäuler gestillt, wenn gegen 14.45 Uhr die Werbekarawane vorbeifährt.

Es wird dann sicherlich noch genug Zeit für eine Kaffee- und Spielpause sein, bevor dann das eigentliche Fahrerfeld an der Schule vorbeibrettert.

Das fertige Produkt: Die Lastenfahrräder des Waldkindergartens sind zu einem wahren Blickfang verwandelt worden. Foto: Waldkindergarten

Letzte Vorbereitungen

Im Waldkindergarten wurden am Mittwoch noch letzte Vorbereitungen getroffen. Die Jungen und Mädchen haben – unterstützt von Kindern der Schulfreizeitordnung, die dort während der Sommerferien betreut werden – wahre Hingucker gebastelt, die am Sonntag an den Straßenrand gestellt werden sollen.

„Wir haben für die Lastenfahrräder unserer Kleinkindgruppe zwar keine Planen, aber dafür haben wir aus Zweigen und gelbem Stoff, Wimpelgirlanden gebastelt. Ich denke, das wird für visuelle Präsenz sorgen, zumal unser Logo ganz groß auf den Lastenfahrrädern zu sehen ist“, erzählt Lisa Thietje vom Waldkindergarten und lobt den Fleiß und das Engagement, das die Kinder bei diesem Projekt an den Tag legten.

Mehr lesen

Leserbrief

Søren Østergaard
„Gebt dem Hafen und der Kaserne eine Pause“