Eishockey

SønderjyskE mit starker Botschaft an die Konkurrenz

SønderjyskE mit starker Botschaft an die Konkurrenz

SønderjyskE mit starker Botschaft an die Konkurrenz

Woyens/Vojens
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Mario Simioni freut sich über eine starke Woche seiner SønderjyskE-Mannschaft. Foto: Karin Riggelsen

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Mit vier Siegen in vier Spitzenspielen innerhalb von acht Tagen sind die Eishockeyspieler von SønderjyskE an die Tabellenspitze der dänischen Liga geklettert. Mario Simioni hat in den beiden Duellen gegen Herning ein herausragendes Team gesehen, das wieder „SønderjyskE-Eishockey“ gespielt hat.

Harte Kost hat es in der abgelaufenen Woche für die Eishockeyspieler von SønderjyskE gegeben. Die übrigen Top-4-Mannschaften standen auf dem Programm, der bisherige Spitzenreiter Herning Blue Fox sogar zweimal, doch die Hellblauen haben mit elf von zwölf möglichen Punkten und der Übernahme der Tabellenführung eine starke Botschaft an die Konkurrenz geschickt. Mit dieser SønderjyskE-Mannschaft ist in dieser Saison zu rechnen.

„Jeder investiert wieder mehr und Arbeitet hart. Wir sind zur Einsatzbereitschaft und zu den Leistungen der ersten Saisonspiele zurückgekehrt. Mit dieser Arbeitsmoral sind wir nur schwer zu schlagen“, sagt ein zufriedener SønderjyskE-Trainer Mario Simioni zum „Nordschleswiger“.

SønderjyskE in Herning noch abgefangen

Nach dreimal 5:2 gegen Aalborg, Odense und Herning gab es 24 Stunden nach dem Hinspiel in der Woyenser Frøs Arena einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung in der Kvik Hockey Arena in Herning.

SønderjyskE hatte die volle Ausbeute zum Greifen nahe, wurde aber kurz vor dem dreifachen Punktgewinn noch abgefangen. Die Gäste hatten 2:0 und 3:1 geführt, kassierten aber in der vorletzten Minute den 3:3-Ausgleich.

Nikolaj Krag-Christensen dreifacher Torschütze

Nach nur einer Minute der Verlängerung sorgte Nikolaj Krag-Christensen mit seinem dritten Tor an diesem Abend für den SønderjyskE-Sieg nach Verlängerung.

Freude im SønderjyskE-Lager, aber auch eine gewisse Portion Verärgerung über den Punktverlust, nicht zuletzt weil ein aberkanntes Tor zur möglichen 4:2-Führung für Unverständnis sorgte.

„Das Tor hätte zählen müssen. 'Marty' (Martin Eskildsen, d. Red.) ist in den Torwart hinein geschubst worden und hatte keine Chance auszuweichen“, ärgert sich Simioni: „Wir haben uns aber durch das 3:3 aus der Bahn werfen lassen und haben gleich zu Beginn der Verlängerung das Siegtor gemacht.“

Steigerung nach dem Ausrutscher beim Schlusslicht

Der Punktverlust ist ärgerlich, der Trainer will sich aber viel lieber über die starke SønderjyskE-Woche freuen.

„Wir haben nach dem 0:4 in Rødovre lange Gespräche geführt, über unsere Auswärtsschwäche und wie wir nicht mehr wie in den ersten Begegnungen der Saison spielen. Wir haben bereits gegen Aalborg und Odense eine Reaktion gezeigt und haben dann bis auf das Anfangsdrittel im Heimspiel herausragendes Eishockey gegen Herning gezeigt. Das war der Tabellenführer, eine unglaubliche Eishockey-Mannschaft, die wie eine Maschine spielt. Die hatten bislang kein Heimspiel in der laufenden Saison verloren – das haben sie jetzt“, so Mario Simioni.

SønderjyskE spielt am Dienstag auswärts gegen Rungsted und muss dabei ohne seinen Cheftrainer auskommen, der aus privaten Gründen in seine kanadische Heimat reist.

Herning Blue Fox - SønderjyskE (0:2,1:0,2:1) 3:4 n.V.

0:1 Nikolaj Krag-Christensen (9:57/Ass.: Oliver Gatz Nielsen), 0:2 Mike Little (19:25/Ass.: Anders Biel, Daniel Kønig Hansen), 1:2 Miska Humaloja (23:21/4 gegen 5), 1:3 Nikolaj Krag-Christensen (46:40/Ass.: Villiam Haag, Cam Spiro), 2:3 Simo-Pekka Riikola (50:26), 3:3 Kevin Tansey (58:04), 3:4 Nikolaj Krag-Christensen (61:00/Ass.: Villiam Haag, Mike Little).

Zeitstrafen: Herning 5x2 – SE 5x2 Minuten. Schiedsrichter: Jeppe Hyldgaard Olesen/Vernon Hofferd. Zuschauer: 1.588.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Minderheit mit Mut zur Zukunft“