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Neue Deiche sollen Tunnel im Großen Belt schützen

Neue Deiche sollen Tunnel im Großen Belt schützen

Neue Deiche sollen Tunnel im Großen Belt schützen

cvt/Ritzau
Odense
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Sprogø
Die Insel Sprogø, wo die Bahn in den Untergrund abtaucht. Foto: Belt & Sund

Die Behörden haben grünes Licht gegeben – die Deiche rund um den Tunnel unterm Großen Belt zwischen Fünen und Seeland sollen verstärkt werden. Geschieht dies nicht, könnte der Tunnel überschwemmt werden.

Der Tunnel unter dem Großen Belt, durch den die Züge zwischen Fünen und Seeland fahren, soll für potenziell steigende Wasserstände besser gesichert werden. Das dänische Küstendirektorat hat jetzt eine entsprechende Genehmigung erteilt, die Deiche an der Tunneleinfahrt auf der kleinen Insel Sprogø zu verstärken, berichtet DR P4 Fyn.

Die Maßnahmen sollen 50 Millionen Kronen kosten und im Herbst 2018 soll Baubeginn sein. Etwa ein halbes Jahr Bauzeit wird veranschlagt.

„Die Zugverbindung über Sprogø ist ein Stück kritische Infrastruktur fürs ganze Land“, sagt Bereichsleiterin Ane Høiberg Nielsen vom Küstendirektorat zu DR P4 Fyn. „Deshalb haben wir grünes Licht dafür gegeben, dass die Deiche den Wetterverhältnissen der Zukunft angepasst werden können“, so Nielsen weiter.

Bei der Betreibergesellschaft des Tunnels und der angeschlossenen Brücke, A/S Storebælt, sorgt das für Zufriedenheit: „Unsere Berechnungen zeigen, dass innerhalb von 50 Jahren eine Überschwemmung der Anlage droht“, sagt der Betriebsleiter Jan Lyngsø zu Danmarks Radio, „es ist also entscheidend, dass wir die Möglichkeit zum Küstenschutz jetzt bekommen“.

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