Klimaschutz

Minister: Kompromissbereitschaft ist für Klimaplan wichtig

Minister: Kompromissbereitschaft ist für Klimaplan wichtig

Minister: Kompromissbereitschaft ist für Klimaplan wichtig

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Klimaminister Dan Jørgensen (Sozialdemokraten) hält höhere Abgaben auf Fleisch für die falsche Lösung. Foto: Ólafur Steinar Rye Gestsson/Ritzau Scanpix

Am Dienstag findet das erste Treffen der Parteien zum Klimaplan der Regierung statt. Ehrgeiz, Kompromisse und Kreativität sind für erfolgreiche Verhandlungen wichtig, so der Klimaminister.

Wenn die Parteien sich am Dienstag treffen, um sich auf einen Klimaplan zu einigen, ist es unerlässlich, dass die Beteiligten kreativ denken. Dies ist die Meinung von Klimaminister Dan Jørgensen (Sozialdemokraten).

„Es liegt in meiner Verantwortung als Klimaminister, Verhandlungen einzuberufen, aber ich kann nicht sagen, wann sie enden werden. Es kommt auch auf die Bereitschaft jeder Partei an, eine Abmachung zu erzielen, und wie einfallsreich wir sind“, sagt er.

Der Minister will eine breite Einigung hervorbringen. Diese soll sicherstellen, dass auch die Absprache in Zukunft gilt, falls sich die Machtverhältnisse verschieben.

Anforderungen und Wünsche an Klimapaket

Alle Parteien außer der Liberalen Allianz und der Neuen Bürgerlichen werden zu sogenannten Sitzungstreffen einberufen, von denen das erste am Dienstag stattfinden wird. Hier stellen die Parteien vor, welche Anforderungen und Wünsche sie an den bevorstehenden Klimaschutzplan haben.

Der Plan soll zeigen, wie die Ziele des Klimagesetzes erreicht werden können. Es muss daher festgehalten werden, um welche konkreten Maßnahmen es sich handelt, um sicherzustellen, dass das Ziel einer CO2-Reduzierung von 70 Prozent im Jahr 2030 gegenüber dem Stand von 1990 erreicht wird.

Kompromissbereitschaft bei der Verhandlung

Alle Parteien mit Ausnahme der Liberalen Allianz und der Neuen Bürgerlichen stehen hinter dem Klimagesetz. Es wird daher viele Parteien in den Verhandlungen geben. „Am Verhandlungstisch wird sich zeigen, wer die ehrgeizigen und kompromissbereiten Parteien sind“, sagt Dan Jørgensen.

Fleischsteuer keine Lösung

Er ist außerdem der Meinung, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, die die Ungleichheit im Land nicht erhöhen. Jørgensen ist beispielsweise der Ansicht, dass Steuern auf Fleisch nicht der richtige Weg sind.

„Das ist keine gerechte Lösung. Wir denken, dass es einen anderen Weg gibt, den wir gehen sollten. Wir müssen sicherstellen, dass die landwirtschaftlichen Produktionsmethoden nachhaltiger sind, dass wir Gas- und Ölöfen in unseren Häusern reduzieren und dass wir nachhaltigere Verkehrsmittel nutzen“, sagt Dan Jørgensen.

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