Regierungsverhandlungen

Ambitionierte Klimaziele – aber kein Geld

Ambitionierte Klimaziele – aber kein Geld

Ambitionierte Klimaziele – aber kein Geld

Kopenhagen
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Den roten Parteien fehlt Geld für ihren Klimaplan. Foto: Tariq Mikkel Khan / Ritzau Scanpix

Die Vorsitzende der Sozialistischen Volkspartei, Pia Olsen Dyhr, hat eingeräumt, dass derzeit kein Finanzierungsplan für die ambitionierten Klimaziele besteht, auf die sich die roten Parteien geeinigt haben.

Am Mittwoch haben Sozialdemokraten, Sozialistische Volkspartei und die Einheitsliste noch darüber gejubelt, dass sie sich auf eine CO2-Reduktion um 70 Prozent bis 2030 einigen konnten. Einen Tag später müssen die Parteivorsitzenden allerdings eingestehen, dass sie keine Ahnung haben, wo das Geld dafür herkommen soll.

Das Problem: Der finanzielle Spielraum, der vorhanden ist, wurde im Wahlkampf bereits für Wohlfahrtsversprechen aufgebraucht. Deshalb muss das Geld nun an anderer Stelle gefunden werden, um die ambitionierten Ziele finanzieren zu können.

SF-Vorsitzende Pia Olsen Dyhr räumte am Donnerstag ein, dass die Parteien des roten Blocks noch keinen Plan dafür ausgearbeitet haben, wie das Geld aufgetrieben werden soll.

„Letztendlich müssen wir uns auf eine Gesamtfinanzierung einigen. Die dänische Wirtschaft muss dabei auf einem verantwortungsbewussten Kurs bleiben. Darüber sind wir bei SF besorgt“, so Olsen Dyhr zur Nachrichtenagentur Ritzau. Weiter sagte sie: „Die Radikalen haben Vorschläge hinsichtlich ausländischer Arbeitskräfte gemacht – und auch wir haben einige Vorschläge vorgelegt. Klar ist, dass die dänische Wirtschaft nicht so viel Geld bereitstellen kann, um Klima- und Wohlfahrtsziele zu finanzieren.“

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