Handball

SønderjyskE verkauft sich gegen Team Esbjerg teuer

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Lea Hansen war mit sechs Toren die erfolgreichste Werferin von SønderjyskE.

Trainer Peter Nielsen lobt den vorbildlichen Einsatz seines Teams gegen den Champions-League-Halbfinalisten.

Die Handballerinnen von Team Esbjerg haben sich mit dem erwarteten Heimsieg gegen SønderjyskE in der Meisterschafts-Endrunde den Gruppensieg gesichert und dürfen sich auf ein leichteres Halbfinale freuen.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben sich aber bei der 30:33-Niederlage am Dienstagabend in Esbjerg teuer verkauft.

„Ich hatte nicht den Eindruck, dass dies für Team Esbjerg ein Sommerferienspiel wäre. Henny Reistad wurde zwar geschont, aber da standen immer noch 13 Nationalspielerinnen auf der anderen Seite. Eine Niederlage mit drei Toren Unterschied ist ein richtig gutes Ergebnis für uns“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Team Esbjerg führte über die gesamte Partie hinweg, konnte sich aber zu keinem Zeitpunkt entscheidend absetzen.

„Wir haben einige Möglichkeiten vergeben, das Spiel noch enger zu machen, aber wenn sechs bis sieben Spielerinnen fast alle 60 Minuten durchspielen müssen, ist es nur natürlich, dass Fehler passieren. Die Mädchen haben einen vorbildlichen Einsatz hingelegt und bis zum Ende gekämpft“, so Peter Nielsen.

Lea Hansen (6), Melissa Petrén (6/2), Olivia Simonsen (5), June Bøttger (5), Ida-Marie Dahl (4), Karine Dahlum (2), Josefine Dragenberg (1) und Nicoline Olsen (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.