Politik

Kirsten Nørgård Christensen verlässt die Kommunalpolitik

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Kirsten Nørgård Christensen hat mitgeteilt, dass sie zur Kommunalwahl im November nicht wieder kandidieren wird (Archivfoto).

Nach 28 Jahren Stadtratsarbeit ist zur Kommunalwahl im November Schluss: Venstre-Politikerin Kirsten Nørgård Christensen aus Bülderup-Bau kandidiert nicht wieder.

Sie möchte jungen Kräften Platz machen: Die Fraktionsvorsitzende von Venstre im Apenrader Stadtrat, Kirsten Nørgård Christensen, tritt zur Kommunalwahl nicht mehr an. Das hat die Lokalpolitikerin aus Bülderup-Bau bekannt gegeben.

„Ich werde bald 62 Jahre alt und bin seit 28 Jahren im Stadtrat. Ich finde, ich habe meinen Beitrag geleistet und möchte den Staffelstab nun an jüngere Kräfte weitergeben“, so Nørgård Christensen zu „JydskeVestkysten“.

Die Bülderup-Bauerin begann ihre Stadtratslaufbahn in der ehemaligen Kommune Tingleff und setzte sie nach der Kommunalreform in der Großkommune Apenrade fort. Sie war unter anderem Vorsitzende des Kinder- und Schulausschusses. Beruflich ist sie seit über 40 Jahren bei der Sydbank tätig und Kreditchefin des Landwirtschaftsbereiches.

Bedauernswerte Entwicklung

Sie habe die Zeit als Politikerin nicht nur genießen können. „Ich muss zugeben, dass die ersten Jahre mehr Spaß gemacht haben als die letzten drei Jahre. Sie waren tatsächlich sehr mühsam, weil der Ton rund um die Stadtratsarbeit – insbesondere in den sozialen Medien – völlig anders ist als zu der Zeit, als ich anfing. Damals gab es mehr Respekt vor der Arbeit“, so Christensen gegenüber der Tageszeitung.

Sie wolle die neue Ära ohne politisches Amt nun nutzen, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und ihre Kräfte in ehrenamtliche Arbeit zu stecken.

Da sie aus dem Stadtrat ausscheidet, haben Kirsten Nørgård und Venstre beantragt, dass sie den Sitz im Finanzausschuss jetzt schon räumt und ihrer Parteikollegin Susanne Provstgaard überlässt. Mit der Rochade soll laut Antrag Kontinuität in der Stadtratsarbeit von Venstre sichergestellt werden.