Leserbeitrag

„Gute Laune beim Abi-Jubiläumstreff des Jahrganges 1975“

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Die Sprachklasse am DGN von 1975
Die sprachliche Klasse am DGN von 1975. Ralf Sehstedt steht in der hinteren Reihe ganz links, Organisator Andreas Born in der Mitte und Hans Michael Jebsen ganz hinten rechts.

Ein Tag voller Nostalgie und guter Laune: 50 Jahre nach dem Abitur traf sich der Jahrgang 1975 des Deutschen Gymnasiums Nordschleswig zu einem besonderen Jubiläumstreffen. Es wurde gelacht, erzählt und an alte Zeiten erinnert – wie Ralf Sehstedt in seinem Leserbeitrag berichtet.

An einem schönen, sonnigen Tag im Juni 1975 feierten sie ihr Abitur. Und jetzt, 50 Jahre später, trafen sie sich an einem schönen, sonnigen Tag wieder: die Schüler der Klasse 3 sn des DGN.

Andreas Born hatte im Oktober dieses Treffen angeregt – und alle Erwartungen wurden übertroffen. Es wurde ein informativer, lustiger und sehr stilvoller Tag, der morgens um 11 Uhr am Deutschen Gymnasium in Apenrade startete.

Hier wurden alle 14 Teilnehmer von Rektor Jens Mittag begrüßt.

Eine positive Stimmung entwickelte sich schnell und es gab viel zu lachen und viel zu erzählen.

Inzwischen erzählte Jens Mittag von der Entwicklung und der Zusammensetzung der Schülergruppen am Gymnasium. Vieles war neu für die alten Abiturienten, z. B. dass viele Gymnasiasten von der Deutschen Nachschule Tingleff nach den Volksschulklassen ans Gymnasium gehen und dass Jugendliche von Amrum Stammgäste geworden sind im Laufe der letzten Jahre. Eine Führung durch die ehemaligen Räume der Schule und den verschiedenen Erweiterungsbauten schloss sich an.

Natürlich wurden viele Fotos geschossen und man versuchte auch eine Kopie des alten Klassenfotos im Innenhof der Schule zu machen. Vielen Dank an Jens Mittag.

Sehr zufrieden fuhren dann alle zum Jebsen-Domizil „Lehnsnack“ an der Nordküste der Förde. Reeder Michael Jebsen hatte nämlich seine alten Klassenkameraden hierher eingeladen. Es gab zunächst Kaffee und Kuchen. Danach erzählte Michael, der jetzt hauptsächlich in Hongkong lebt, von der Geschichte des Hauses, der Reederei und seiner Familie. Es gab viel anzuschauen im imposanten Domizil Jebsen, das von einem üppigen Parkgarten umrandet wird und mit einem Blick auf die Förde belohnt.

Die Zeit verrann wie im Fluge. Der nächste Punkt war dann das Abendessen. An einem stilvoll gedeckten ovalen Tisch nahmen die Klassenkameraden Platz. Es wurde weiterhin unendlich viel erzählt.

Michael hatte dann auch eine gedankenweckende Rede vorbereitet, in der er die Gesellschaft vor 50 Jahren mit der heutigen mit vielen anschaulichen Exempeln verglich.

Man ließ es sich dann schmecken. Zunächst „Stjerneskud“ und danach „Dansk Bøf" und „Rødgrød med fløde“.

Ein kleines „harmloses“ Zufallsquiz wurde abschließend noch gemacht. „Wer war schon mal in der Sixtinischen Kapelle in Rom?“ oder „Wer beherrscht eine vierte Fremdsprache auf Touristenniveau?“ – diese Fragen wurden in lustiger Runde beantwortet.

Andreas gewann das kleine Quiz und konnte sich darüber hinaus doppelt freuen, denn er war an diesem Tage frühmorgens zum ersten Mal Großvater geworden.

Die Sonne ging jetzt auch schon unter und der tolle und lebhafte Abituriententreff ging zu Ende. Jetzt ging es wieder nach Næstved, Skodsborg, Ry oder Klipleff – oder nach Hongkong. Alle waren dankbar für die Initiative von Andreas Born und für die große Gastfreundlichkeit und Großzügigkeit von Michael Jebsen. Herzlichen Dank!!!

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.