Kommunalwahl 2025

31 Namen: Der neue Kommunalrat in Sonderburg steht fest

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Acht Parteien sind ab dem 1. Januar 2026 im Sonderburger Stadtrat vertreten. Erik Lauritzen (m.) hat in der Wahlnacht eine Koalition aus bislang Parteien gegründet. Die Partei Venstre lehnte am Folgetag die Einladung ab, dem Bündnis ebenfalls beizutreten.

Nach der Auszählung der Stimmen für die Kommunalwahl 2025 stehen die 31 Mitglieder des neuen Stadtrats in Sonderburg für die Periode 2026 bis 2029 fest. Die Sozialdemokratie stellt weiterhin die stärkste Fraktion im Stadtrat, die SP ist in der Regierungskoalition.

Das neue Kommunalparlament für Sonderburg ist bestimmt. 31 Stadtratspolitikerinnen und Stadtratspolitiker sind von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden, 41.239 von 59.907 Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben; eine Wahlbeteiligung von 68,8 Prozent.

Für die kommende Wahlperiode 2026 bis 2029 hat die Sozialdemokratie 13 Sitze im Stadtrat gewonnen. Auf dem zweiten Platz folgt die Partei Venstre mit 8 Sitzen. Die Liberale Allianz (LA) zieht mit 3 Sitzen in das Stadtparlament ein, Dänische Volkspartei (DF) und Dänemarkdemokraten sichern sich jeweils 2 Mandate. Die Schleswigsche Partei (SP), Einheitsliste und Sozialistische Volkspartei (SF) sind jeweils mit einem Sitz vertreten. Insgesamt haben somit acht Parteien den Einzug in das Stadtparlament geschafft.

Sozialdemokratie, DF, SF, SP und die Einheitsliste haben in der Nacht beschlossen, miteinander zu regieren – unter Erik Lauritzen als Bürgermeister. Dieser lud in der Wahlnacht auch die Partei Venstre ein, der Koalition beizutreten. 

Am Dienstagabend gab die Partei Venstre bekannt, dass sie der Koalition nicht beitreten wird. In einer Pressemitteilung bedauerte die Partei, erst spät in den Prozess eingeladen worden zu sein. Vor diesem Hintergrund habe man sich entschieden, außerhalb der getroffenen Konstituierungsvereinbarung zu stehen.

Nach dem, was Venstre angeboten wurde, möchten wir uns in dieser Wahlperiode frei positionieren.

Jimmy Simonsen

„Venstre hat treue Wählerinnen und Wähler und erhielt bei der Wahl ein starkes Mandat, das verpflichtet. Nach dem, was Venstre angeboten wurde, möchten wir uns in dieser Wahlperiode frei positionieren. Das gibt uns die Möglichkeit, gezielt und unabhängig daran zu arbeiten, möglichst viel blaue Politik zugunsten der Bürgerinnen und Bürger in der Kommune Sonderburg durchzusetzen“, erklärt Venstres Bürgermeisterkandidat Jimmy Simonsen.

Venstre betont, dass diese Entscheidung kein Verzicht auf Zusammenarbeit ist, sondern eine bewusste Entscheidung für politische Freiheit und Klarheit.

Die Auszählung der Stimmen ergab folgende Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren persönlichen Stimmzahlen als Mitglieder des neuen Stadtrats in Sonderburg: 

  • Erik Lauritzen (Sozialdemokratie), 5.428
  • Kjeld Stærk (Venstre), 1.540
  • Didde Lauritzen (Sozialdemokratie), 1.458
  • Jimmy Simonsen (Venstre), 916
  • Tage Petersen (Venstre), 892
  • Jesper Smaling (Sozialdemokratie), 879
  • Jesper Larsen (Sozialdemokratie), 861
  • Stefan Lydal (DF), 856
  • Vivi Brit Nielsen (Venstre), 824
  • Daniel Staugaard (Venstre), 703
  • Kim Bækdal Agerley (LA), 634
  • Thomas Worm Larsen (Venstre), 629
  • Frederik Klakk (LA), 623
  • Claus Damm Johansen (LA), 542
  • Susanne Blegvad Posselt (SF), 513
  • Kirsten Bachmann (SP), 494
  • Jesper Kock (Sozialdemokratie), 481
  • Niels Benjamin Sørensen (Danmarksdemokraterne), 479
  • Asger Romme Andersen (Enhedslisten), 477
  • Ingrid Johannsen (Venstre), 450
  • Kristian Egeskov Bonefeld (Venstre), 408
  • Kristian Beuschau (Sozialdemokratie), 375
  • Dorthe Mehlberg (Danmarksdemokraterne), 322
  • Ganeswaran Shanmugaratnam (Sozialdemokratie), 295
  • Erik Lorenzen (Sozialdemokratie), 277
  • Tom Hartvig Nielsen (Sozialdemokratie), 274
  • Tobias Brus Mikkelsen (DF), 272
  • Bjørn Allerelli Andersen (Sozialdemokratie), 249
  • Preben Storm (Sozialdemokratie), 244
  • Desalegn Tufa (Sozialdemokratie), 236
  • Rune Dohrmann (Sozialdemokratie), 213

Der neue Stadtrat nimmt seine Arbeit für die Jahre 2026 bis 2029 am 1. Januar 2026 auf. 

Kirsten Bachmann von der SP ist in der Wahlnacht zur Vorsitzenden des Ausschusses für Infrastruktur und Stadtentwicklung ernannt worden.