Wettervorhersage

Empfehlung: Sonnenhut zum Knivsbergfest mitnehmen

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Mit Schatten und Hut ist man schon einmal gut vor der Hitze geschützt (Archivfoto vom Knivsbegfest 2023).

Der Wetterdienst prognostiziert für den Sonnabend sonniges und warmes Wetter. Ein Risiko für Niederschläge gäbe es nicht.

„Der Nordschleswiger“ gerät sofort an die genau richtige Person, als er beim Wetterdienst DMI anruft.

„Den kenne ich, ich bin selbst aus der Gegend“, sagt die diensthabende Meteorologin Mette Zhang, als das Wort „Knivsberg“ fällt.

Für das jährliche Fest der Minderheit auf dem Berg sagt sie schönes Wetter vorher.

„Es wird ein sonniger und vollkommen trockener Tag. Der Wind wird schwach und kommt aus Süd oder Südwest, möglicherweise auch aus wechselnden Richtungen“, so Zhang.

Absage im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr musste die Minderheit kurzfristig ihr Jahresfest absagen, weil ein kräftiges Unwetter über den Knivsberg hinwegzog. Bei kräftigem Regen und Gewitter konnte Jugendverbandschef Thore Naujeck eine Durchführung nicht mehr verantworten. In diesem Jahr besteht dieses Risiko nicht.

„Es wird kein Niederschlag kommen, weil die Luft trocken ist“, sagt die Meteorologin.

Brütende Hitze

Dafür wird es heiß. Eine Warmfront zieht von Süden herauf. Die Spitzentemperaturen erwartet Zhang zwar erst am Sonntag, aber bereits am Sonnabend können die Temperaturen auf 24 bis 25 Grad klettern.

„Wenn man bei dem geringen Wind längere Zeit im Freien steht, kann sich das schon wie eine brütende Hitze anfühlen. Es ist also eine gute Idee, einen Sonnenhut mitzubringen.“

Jugendverband hat sich vorbereitet

Neben einem Sonnenhut empfiehlt die Gesundheitsbehörde, dass man reichlich Flüssigkeit zu sich nimmt. Auch sollte man reichlich Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor auftragen und nach Möglichkeit Schatten aufsuchen.

Das Veranstaltungsteam des Knivsbergfestes hat sich bereits im Vorfeld auf mögliches heißes Wetter vorbereitet.

„Für den Fall starker Hitze haben wir dafür gesorgt, dass strategisch gut verteilt Sonnenschirme aufgestellt sind – es gibt also überall Möglichkeiten, in den Schatten zu gehen“, sagte Elisabeth „Elsi“ Simon von der Bildungsstätte Knivsberg bereits am Montag dem „Nordschleswiger“.

„Unsere Notfallsanitäter halten Kühlpacks bereit, und es gibt ein schattiges Ruhezelt, in dem sich Menschen erholen können, wenn ihnen die Hitze zu schaffen macht“, so Simon weiter. „Zudem werden sie regelmäßig über das Gelände gehen und die Besucher im Blick behalten, um bei Bedarf sofort reagieren zu können.“

Auch seien extra Wasserspender aufgestellt worden.