Deutsche Privatschule Apenrade

Eine Begleiterin, die Spuren hinterlässt: Abschied von Uta Boemke

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Uta Boehmke (M.) im Kreise von Schülerinnen ihrer ersten 1. Klasse, die ein Theaterstück für sie aufführten – noch erkennbar an den Verkleidungen und geschminkten Gesichtern.

Nach fast drei Jahrzehnten im Deutschen Schul- und Sprachverein und an der Deutschen Privatschule Apenrade wurde Uta Boehmke in den Ruhestand verabschiedet. Kolleginnen und Kollegen, Familie und Schülerinnen und Schüler würdigten eine Pädagogin, die Generationen auf den Weg gebracht hat.

Mit warmen Worten, viel Dankbarkeit und einer kleinen Theateraufführung ist Uta Boehmke kürzlich an der Deutschen Privatschule Apenrade in den Ruhestand verabschiedet worden. Die langjährige Lehrerin hat seit 1995 Generationen von Kindern begleitet – zunächst in der Schulfreizeitordnung (SFO) der Deutschen Schule Hadersleben, später als Pädagogin, Vorschullehrerin und schließlich – als Lehrerin – auch in höheren Klassenstufen.

Von Hadersleben nach Apenrade

Uta Boehmke kam am 1. August 1995 zum Deutschen Schul- und Sprachverein. 2002 wechselte sie von der Haderslebener SFO an die Deutsche Privatschule Apenrade, an der sie fortan das Schulleben entscheidend mitprägte. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als Lehrerin mit hohem Qualitätsanspruch und großer Fürsorge für die Kinder – eine Kombination, die ihren Unterricht über viele Jahre hinweg geprägt hat.

Theater der ersten 1. Klasse

Bevor das Basteln losgeht, müssen die Kinder erst einmal zuhören.
Uta Boehmke (2. v. l.) hat mit den Schülerinnen und Schülern immer viel vorgehabt. Hier besuchte sie mit einer Klasse die Kunstschule des Apenrader Kunstmuseums im Schloss Brundlund (Archivfoto).

Ein besonderer Moment war die Aufführung eines kleinen Theaterstücks, das ihre erste 1. Klasse für die Verabschiedungsfeier einstudiert hatte. Die Schülerinnen und Schüler, die inzwischen die 7. Klasse besuchen, verabschiedeten sich damit mit einer bleibenden Erinnerung für die scheidende Lehrerin. Die Vorbereitung des Stücks lag in den Händen der Klassenlehrerin und Kollegin Gunda Feddersen.

Offizielle Verabschiedung mit großem Lob

Am Nachmittag fand die offizielle Verabschiedung im Kreis des Kollegiums, der engen Familie sowie einer langjährigen Freundin statt – das hatte sich Uta Boehmke so gewünscht. Schulleiterin Berit Kynde dankte für den unermüdlichen Einsatz, ihren pädagogischen Blick und die Verlässlichkeit, die sie in das Team eingebracht hat. Kolleginnen und Kollegen überreichten ihr ein Geschenk, das ihre gemeinsame Zeit symbolisieren soll.

Auch der Vorstand würdigte ihr Engagement. In der Abschiedsrede wurde besonders hervorgehoben, wie wichtig Uta Boemke die Qualität des Unterrichts und ein guter Start für die jüngsten Schülerinnen und Schüler war. „Sie hat viele Kinder nicht nur unterrichtet, sondern gestärkt“, hieß es darin.

Spuren bleiben

Mit ihrem Abschied endet ein Berufsweg, der von Kontinuität, Wärme und hoher Professionalität geprägt war. Doch die Spuren, die Uta Boehmke hinterlässt, bleiben sichtbar – in den Klassen, im Kollegium und vor allem in den Kindern, die durch sie gelernt haben, mutig und neugierig in die Welt zu schauen, fasst Berit Kynde zusammen.