Leserinnenbeitrag

„Berlinfahrt des Sozialdienstes: Gemeinschaft erleben in der Hauptstadt“

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Die Gruppe aus Nordschleswig während eines Stopps auf der Rückfahrt von Berlin

In Regie des Sozialdienstes Nordschleswig reiste eine Gruppe nach Berlin zur Grünen Woche. Kerstin Schädler gibt einen Einblick in drei abwechslungsreiche Tage mit vielen Eindrücken und Gesprächen.

Vom 20. bis 22. Januar 2026 durfte ich unsere „Grüne Woche Reisegruppe“ des Sozialdienstes auf einer gemeinsamen Fahrt nach Berlin begleiten. Drei abwechslungsreiche Tage lagen vor uns – mit vielen Eindrücken, Gesprächen und vor allem mit gelebter Gemeinschaft, ganz im Sinne unseres Mottos „Gemeinsam statt einsam“.

Es ging früh los am Dienstag. Um 6 Uhr trafen wir uns alle in Tingleff (Tinglev) an der Sporthalle, wo wir gemeinsam unsere Fahrt antraten.

Nach unserer Ankunft in Berlin begann der erste Tag mit einer gemeinsamen Stadtrundfahrt. Sie bot einen guten Überblick über die Vielfalt dieser Stadt und führte uns an bekannten Sehenswürdigkeiten ebenso vorbei wie an weniger bekannten Orten. 

Für viele war es spannend, Berlin aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen.

Am Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen, bei dem Zeit für Gespräche und ein gemütliches Beisammensein blieb. Der erste Reisetag klang ruhig und in angenehmer Atmosphäre aus.

Ein intensiver Messetag

Ein Blick auf die Spree in der Nähe der East Side Gallery mit dekorierten Mauerresten

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Besuchs der Internationalen Grünen Woche. Die Messe beeindruckte durch ihre Größe und die Vielfalt an Ausstellern und Themen. 

Es gab viel zu sehen, zu probieren und zu entdecken, und die Gruppe nutzte die Zeit intensiv. 

Am Abend kamen wir erneut zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Danach stand der Abend zur freien Verfügung: Einige Teilnehmende entschieden sich für einen Theaterbesuch, andere genossen bewusst einen ruhigen Ausklang nach den vielen Eindrücken des Tages.

Bummeln auf dem Kurfürstendamm

Bei der 100. Ausgabe der grünen Woche gab es auch einige Landmaschinen zu sehen.

Am dritten Tag hieß es Abschied nehmen von Berlin. Zuvor bestand jedoch noch die Möglichkeit, etwas Zeit zum Bummeln auf dem Kurfürstendamm zu nutzen und dem KaDeWe einen Besuch abzustatten – ein Angebot, das gern angenommen wurde, bevor wir die Heimreise antraten.

Die Berlin-Tage standen ganz im Zeichen von Offenheit, Miteinander und vielen schönen Gesprächen.

Solche Reisen erinnern uns immer wieder daran, wie kostbar gemeinsame Erlebnisse sind und wie schnell eine echte Gemeinschaft entsteht, wenn man sich einfach Zeit füreinander nimmt.

Bei der grünen Woche stand nicht nur in der bayrischen Abteilung Musik auf dem Programm.

Rückblickend war es eine rundum gelungene Fahrt.

Kerstin Schädler
Sozialdienst Nordschleswig

Hinweis

Dies ist ein Leserinnen- oder Leserbeitrag. Er gibt nicht notwendigerweise die Ansicht der Redaktion wieder. „Der Nordschleswiger“ übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.