Handball

Nationaltrainer: Kevin Møller hat die Nase vorn

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Kevin Møller von der SG Flensburg-Handewitt hat 91 Länderspiele für Dänemark absolviert.

Die nächste Generation kommt und verstärkt den ohnehin großen Konkurrenzkampf im Tor der dänischen Handball-Nationalmannschaft. Kevin Møller aus Bedstedt genießt aber weiterhin das Vertrauen von Nikolaj Jacobsen.

Ein Platz im Tor einer europäischen Spitzenmannschaft. Das allein reicht nicht für einen Platz im Tor der dänischen Handball-Nationalmannschaft, wo der Konkurrenzkampf seit Jahren kaum größer sein könnte.

Nach Jannick Green wird in der kommenden Saison auch Mikkel Løvkvist (Bjerringbro-Silkeborg) bei PSG spielen. Der 22-Jährige durfte am Wochenende gemeinsam mit Emil Nielsen das Länderspiel gegen Schweden absolvieren, hat aber noch einen weiten Weg vor sich, wenn er sich einen festen Platz in der Auswahl des vierfachen Weltmeisters ergattern will.

Ein gutes Stück voraus

Emil Nielsen ist unumstritten, dahinter hat Kevin Møller im Kampf um den zweiten Platz die Nase vorn, unterstreicht der Nationaltrainer.

„Im Moment ist Kevin den nächsten Torhütern ein gutes Stück voraus“, sagt Nikolaj Jacobsen über den 35-Jährigen aus Bedstedt (Bedsted).

„Angesichts von Kevins Erfahrung und dem Niveau, auf dem er in der Bundesliga spielt, sind wir noch nicht an einem Punkt, an dem Mikkel kurz davor steht, ihn zu überholen. Aber zum Glück ist Mikkel jung und hat noch viele Jahre vor sich. Es könnte auch sein, dass Mikkel in Paris alles hält, dann ist er wahrscheinlich auch für die Nationalmannschaft relevant“, so der Nationaltrainer.

Mikkel Løvkvist ist der Mann der Zukunft im dänischen Tor.

Der Mann der Zukunft zwischen den Pfosten war erst zum zweiten Mal in der Nationalmannschaft dabei, und der Respekt vor Møller, Green und anderen Bewerbern für den Platz neben Emil Nielsen ist zu groß für vollmundige Versprechen.

„Meine Position ist unglaublich gut besetzt, daher werde ich nicht versuchen, mich in das Team hineinzureden. Nikolaj trifft die Wahl, ich konzentriere mich auf mich selbst und dann passiert, was auch immer passiert“, sagt Mikkel Løvkvist.