Radsport

Jonas Vingegaard in bestechender Tour-Form

Jonas Vingegaard in bestechender Tour-Form

Jonas Vingegaard in bestechender Tour-Form

Apenrade/Aabenraa
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Hand in Hand haben die Teamkameraden Primoz Roglic und Jonas Vingegaard die Ziellinie überquert. Foto: Marco Bertorello/Ritzau Scanpix

Wenige Wochen vor Beginn der Tour de France in Dänemark hat Jonas Vingegaard bei der Tour-Generalprobe die Abschlussetappe gewonnen und Platz zwei im Gesamtklassement belegt. Der Sieg bei der Tour de France ist das Ziel von Jumbo-Visma.

Primoz Roglic hat das „Critérium du Dauphiné“ vor seinem Teamkollegen Jonas Vingegaard gewonnen. Auf der Schlussetappe von Saint-Alban-Leysse zum Plateau de Salaison fuhren die beiden Rad-Profis von Jumbo-Visma der Konkurrenz fünf Kilometer vor dem Ziel auf und davon und beendeten das Teilstück Hand in Hand: Vingegaard durfte vor Roglic über die Ziellinie rollen, so dass er die Etappe gewann.

„Wir hatten den Plan, dass ich attackieren sollte und er mir folgt. Wir hatten damit Erfolg und können sehr stolz und glücklich mit dem sein, was wir heute geschafft haben“, meinte der 25-jährige Däne im Ziel-Interview.

Es war eine dominante Vorstellung der Jumbo-Visma-Equipe. Die gesamte Distanz hielt sie eine 15-köpfige Ausreißergruppe in Schach. Als Vingegaard angriff, konnte nur noch Roglic folgen.

Roglic klemmte sich ans Hinterrad des Tour-Zweiten der Vorsaison und schien einige Male Probleme mit dessen Tempo zu haben. Letztendlich aber fuhren beide Hand in Hand über den Zielstrich.

„Das ist eines der größten Rennen der Welt. Hier die Etappe zu gewinnen und Zweiter der Gesamtwertung zu werden, ist ein sehr schönes Ergebnis für mich“, so Vingegaard demütig.

Dass es bei der Tour de France aber weniger einfach wird als bei der Dauphiné, wusste auch der Däne.

„Eins und zwei bei der Tour zu belegen, wird schwierig. Dort ist die Konkurrenz mit Pogacar und den anderen größer. Wir fahren aber hin, damit einer von uns die Tour gewinnt“, verspricht Jonas Vingegaard.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das Gute und das Böse“