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Vollere Ränge in den dänischen Stadien

Vollere Ränge in den dänischen Stadien

Vollere Ränge in den dänischen Stadien

Hadersleben/Haderslev
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SønderjyskE jubelte am Wochenende noch vor größtenteils leeren Rängen. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Neue Abstandsregeln gelten ab sofort auch in den dänischen Stadien, hat die dänische Regierung beschlossen. Ab dem Wochenende dürfen wieder mehr Zuschauer in die Stadien. Für das Pokalfinale kommt die politische Entscheidung aber zu spät.

Die noch ausstehenden Spiele der laufenden Superliga-Saison werden mit weitaus mehr Fans auf den Rängen ausgetragen als die rund 300 Zuschauer, die in den vergangenen Wochen die Regel war.

Die dänische Regierung hat die Abstandsregeln in den Stadien auf einen Meter gesenkt, bestätigt das dänische Kulturministerium.

„Wir haben abgesprochen, dass ab dem nächsten Spieltag mehr Zuschauer in die Stadien kommen dürfen. Das ist ja für alle gut“, sagt der kulturpolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Kasper Sand Kjær, gegenüber Ritzau.

„Es wird weiterhin Einschränkungen geben, aber nicht mehr so viele wie bislang. Künftig wird es so, dass die Stadien in Sektionen aufgeteilt und von einenander getrennt werden, mit 500 Zuschauern in jeder Sektion“, so Kasper Sand Kjær, der hinzufügt, dass Familienmitglieder und Personen, die zusammen unter einem Dach leben, gerne nebeneinander sitzen dürfen.

2.500 Zuschauer in Hadersleben

Der FCK hat bereits mitgeteilt, dass man Parken in 21 Sektionen aufteilen und 10.500 Zuschauer ins Stadion lassen kann. In Brøndby rechnet man mit 7.000 bis 8.000 Zuschauern. Bei SønderjyskE geht man davon aus, dass für das Heimspiel am Sonnabend gegen OB Platz für rund 2.500 Zuschauer gefunden werden kann.

„Von offizieller Seite haben wir noch nichts zu wissen bekommen. Wir warten noch ab, was die Divisionsvereinigung uns mitteilt“, sagt Morten Rasmussen, Sicherheitschef von SønderjyskE, zum „Nordschleswiger“: „Ich denke aber, dass wir bei rund 2.500 Zuschauern landen werden. Das hängt auch davon ab, ob Gästefans kommen und ob wir die Stehplatz-Sektionen als markierte Sitzplätze nutzen dürfen. “

Die beiden großen Tribünen im Sydbank Park können jeweils in zwei Abschnitten aufgeteilt und mit je 500 Zuschauern gefüllt werden.

Für das Pokalfinale kommt die politische Entscheidung aber zu spät, hat die Divisionsvereinigung entschieden. Praktisch sei dies nicht mehr machbar, obwohl man in Esbjerg alles unternommen hatte, es doch noch zu schaffen. AaB und SønderjyskE haben nur jeweils 724 Tickets für dieses Endspiel bekommen.

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