FUSSBALL

Lawrence Thomas will die weiße Weste behalten

Lawrence Thomas will die weiße Weste behalten

Lawrence Thomas will die weiße Weste behalten

hdj
Hadersleben/Haderslev
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Lawrence Thomas ist seit 265 Minuten ohne Gegentor. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Der SønderjyskE-Keeper möchte seine gute Serie am Sonntag gegen OB fortsetzen – und freut sich über zweistellige Temperaturen.

Mehr als vier Stunden ist es mittlerweile her, dass SønderjyskE's Superligakeeper Lawrence Thomas das letzte Mal hinter sich greifen musste.

Das frühe Gegentor durch OB's Bashkim Kadrii am 18. April sollte vorerst das letzte gewesen sein – es folgten zwei 1:0-Siege gegen Lyngby und Vejle.

Das darf gerne so bleiben, wenn es am Sonntag wieder zum Aufeinandertreffen mit OB kommt, meint Lawrence Thomas.

„Wir haben zu unserer alten Defensivstärke wiedergefunden. Wir standen einfach solide. Die Kommunikation mit meinen Vorderleuten hat sehr gut funktioniert, und das ist äußerst wichtig. Bei den jüngsten beiden Spielen ohne Gegentor musste ich eigentlich gar nicht so viel machen – und das obwohl wir in beiden Spielen wenig Ballbesitz hatten“, beschreibt Lawrence Thomas die Spiele gegen Lyngby und Vejle, die den Grundstein für ein weiteres Jahr in der Superliga gelegt haben.

Dass sein Team nur jeweils 34,3 (gegen Vejle) und 36,9 (gegen Lyngby) Prozent Ballbesitz hatte, bereitet dem Keeper keine Sorgen – im Gegenteil.

„Für mich als Torhüter ist es das Schlimmste, wenn man die ganze Zeit nichts zu tun hat, und die Gegner dann plötzlich vor dem Tor auftauchen. Wenn wir in Ballbesitz sind, lässt die Spannung automatisch etwas nach. Sobald der Gegner den Ball hat, steigt sie wieder“, so der Torwart, der froh ist, dass die Geisterspiele ein Ende haben.

„Das erste Spiel mit Zuschauern war auswärts gegen Lyngby und ich habe die Atmosphäre einfach genossen – auch wenn es auswärts war. Das war schon toll, und ich freue mich sehr auf weitere Heimspiele mit der Unterstützung von den Rängen. Es war ein Schock für mich, als es im Herbst mit den Geisterspielen losging. Es war kalt, nass, windig und die Stimmung war mies. Jetzt können wir wieder vor Fans spielen und auch das Wetter wird besser“, sagte Lawrence Thomas. „Ich freue mich mittlerweile ja schon, wenn wir 10 bis 12 Grad haben.“

Die Wettervorhersage für das Spiel am Sonntag ab 14 Uhr sieht trockene 10,5 Grad vor.

Die Aussichten auf den dritten Sieg in Folge und den daraus folgenden Klassenerhalt sind ebenfalls vielversprechend.

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