Eishockey

Kyle Wharton soll die Defensive von SønderjyskE stabilisieren

Kyle Wharton soll die Defensive von SønderjyskE stabilisieren

Kyle Wharton soll die Defensive von SønderjyskE stabilisieren

Woyens/Vojens
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Steffen Frank steht nach langer Pause vor einem baldigen Comeback. Foto: Finn Poulsen

Zu viele leichte Gegentore gab es im gesamten Saisonverlauf bei der Eishockey-Mannschaft von SønderjyskE. Sportchef Kim Lykkeskov und Trainer Dan Ceman sind in der Defensive zum Handeln gezwungen und stehen jetzt vor der Verpflichtung eines erfahrenen Legionärs.

Der Kanadier Kyle Wharton steht nach Informationen des Nordschleswigers vor der Rückkehr in die Arena, wo er vor knapp drei Jahren sein bislang letztes Eishockeyspiel auf dänischem Eis machte. Der 31-Jährige verlor im April 2015 mit Esbjerg Energy die Finalserie um die dänische Meisterschaft gegen SønderjyskE mit 1:4, nachdem er im Laufe der Saison vom Klagenfurter AC nach Esbjerg gekommen war und dort einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Danach ging es für jeweils eine Saison zu den Nikko Icebucks nach Japan, zu Braehead Clan nach Großbritannien und zuletzt zu HKM Zvolen in die Slowakei, wo er allerdings nach einer enttäuschenden Saison von seinem Vertrag gelöst worden ist.

Kyle Wharton besitzt neben seinem kanadischen auch einen britischen Reisepass und könnte somit bereits am Dienstag gegen Herlev zum Einsatz kommen. SønderjyskE-Sportchef Kim Lykkeskov will den Namen Kyle Wharton nicht kommentieren, bestätigt aber, dass an einer Verstärkung der Defensive gearbeitet wird. Wharton wird achter Ausländer im SønderkyskE-Kader und ersetzt indirekt Stürmer Kevin Henderson, dessen Vertrag vor dem Jahreswechsel aufgelöst wurde.

Ein anderes neues Gesicht wird es demnächst bei den Hellblauen auch geben. Steffen Frank ist so lange einsatzunfähig gewesen, dass er fast auch als Neuzugang bezeichnet werden kann. Nahezu die komplette Saison ist er mit einem Bandscheibenvorfall ausgefallen, doch nun steht ein Comeback des Ex-Nationalspielers unmittelbar bevor.

"Er ist nah dran und trainiert voll mit, aber gegen Herlev wird er noch nicht spielen. Vielleicht gegen Herning, Hvidovre oder Gentofte", sagt Lykkeskov vor dem Auswärtsspiel am Dienstag ab 19 Uhr gegen Herlev.

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