Deutsche Bücherei

Re-Zertifizierung und eine neue App

Re-Zertifizierung und eine neue App

Re-Zertifizierung und eine neue App

Maylin Adomat
Apenrade/Aabenraa
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Die Deutsche Zentralbücherei Apenrade kann sich sowohl über ihre Re-Zertifizierung als auch über die neue App des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig freuen. Foto: Karin Riggelsen

Die Deutsche Zentralbücherei Apenrade ist von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein re-zertifiziert worden. Zudem hat der Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig seine neue App auf den Weg gebracht.

Die Deutsche Zentralbücherei Apenrade hat den Re-Zertifizierungsprozess der Büchereizentrale Schleswig-Holstein erfolgreich abgeschlossen. Bereits 2017 wurde sie erstmalig und für die Dauer von drei Jahren zertifiziert.

Bücherei erfüllt die Kriterien

Für eine erneute Auszeichnung mussten diverse Kriterien erfüllt werden, unter anderem spielten Dinge wie die angemessene Präsentation der Medienbestände, Weiterbildung der Mitarbeiter, Barrierefreiheit und eine freundliche Einrichtung der Bücherei eine wichtige Rolle. Ein entscheidendes Kriterium war in diesem Re-Zertifizierungsprozess jedoch auch das Vorhandensein eines Bibliothekskonzeptes. Auch hier konnte die Deutsche Zentralbücherei Apenrade bestehen, denn sie hat erst in diesem Jahr ein eigenes Bibliothekskonzept entwickelt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bücherei freuen sich über die Re-Zertifizierung. Um diese zu erhalten, müsse man sich immer weiterentwickeln, und das bringe die Bücherei und ihre Beschäftigten auch voran, sagt Büchereidirektorin Claudia Knauer. „Es ist eine gute Sache, durch die wir auch die Möglichkeit haben, nach außen hin zu zeigen, dass wir etwas können und uns mit der Zukunft unserer Bücherei auseinandersetzen“, ergänzt sie.

Eine neue App mit praktischen Funktionen

Claudia Knauer und ihr Team können sich jedoch auch über eine weitere Sache freuen: Die neue App der Deutschen Büchereien Nordschleswig ist da.

„Unsere App ist schlicht und praktisch“, erklärt Claudia Knauer und verdeutlicht, dass es ihr und ihrem Team von Anfang an wichtig war, die App „nicht zu kompliziert zu machen und sie möglichst schlank zu halten.“ Es gehe hauptsächlich darum, dass die Nutzer schnell und einfach an Basisinformationen, wie Öffnungszeiten, Anfahrtswege und den Veranstaltungsplan, herankommen können, so Knauer. Außerdem erlaube die App den Nutzern auch den Zugriff auf das eigene Benutzerkonto, über das zum Beispiel Medien vorgemerkt oder die eigenen Entleihungen eingesehen werden können.

Da eine solche App für dänische Büchereien schon lange zum Standard gehört, freue sich das Team der deutschen Büchereien nun, „ebenfalls diesen Service miteinbeziehen zu können“, sagt Knauer.

Eine Multimediadesignerin aus Kiel hat die App entwickelt. Finanziert wurde die App vom Auswärtigen Amt. Zurzeit ist sie lediglich für Android verfügbar, soll aber in kurzer Zeit auch für iOS erhältlich sein.

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