Gemeinsames Projekt

Apenrade und die Grenzgartenschau: „Es besteht Klärungsbedarf“

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Diese Rad- und Wanderstrecke durch das Grenzland ist eine von drei geplanten Initiativprojekten im Rahmen der Grenzgartenschau. Foto: Georg Consulting

Die Kommune Apenrade will sich in Sachen Grenzgartenschau von Sonderburg und Flensburg nicht zu einer Entscheidung drängen lassen. Bürgermeister Thomas Andresen (V) sagt: "Das ist eine Sache für den Stadtrat.“

Beteiligt sich die Apenrader Kommune finanziell an der ab 2020 geplanten Grenzgartenschau? Die Projektpartner Sonderburg und Flensburg haben ihre Geldmittel bereits zugesagt und warten auf Apenrades Zusage, um das Projekt in Gang zu setzen (wir berichteten).

„Prinzipiell stehen wir dem Vorhaben und dem nun vorgelegten Konzept positiv gegenüber“, sagt Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) am Wochenende zum Nordschleswiger. „Aber es besteht Klärungsbedarf, wieviel Geld von uns erwartet wird. Als wir gefragt wurden, ob wir bei dem Projekt mitmachen wollen, war von 50.000 Kronen die Rede. Das konnte ich in Aussicht stellen. Aber nun ist von 50.000 Euro die Rede und das ist eine Summe, die ich nicht mal eben abnicken kann“, so der Bürgermeister.

Man lasse sich jetzt nicht drängen, „nur weil die Ausschüsse in Sonderburg und Flensburg den Betrag abgenickt haben“. Flensburg will bis 2023 rund 50.000 Euro jährlich zahlen, in Sonderburg sind bis 2023 insgesamt 209.000 Euro beschlossen. „Bei solchen Summen ist das eine Angelegenheit, über die der Stadtrat entscheiden muss. Und wir sind in der Kommune gerade dabei, einen straffen Haushalt zu finden.“ Zunächst warte er aber ein Gespräch mit Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange ab, um die Höhe der erwarteten finanziellen Beteiligung zu klären, so Andresen.

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