Umbauarbeiten

Überbrückung ohne Busparkplätze

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Röm/Rømø
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Für Busse gibt es derzeit eine Durststrecke, was ausgewiesene Parkplätze anbelangt. Foto: Monika Thomsen

Ausgewiesene Stellmöglichkeiten für Reisebusse sind zurzeit Mangelware. Abhilfe gibt es im Herbst mit der nächsten Bauetappe.

Während es früher drei Haltebuchten für Busse gab, sind Busparkplätze auf dem neu gestalteten Platz vor der Ladenzeile in Lakolk derzeit Mangelware. Dies stellte Busfahrer Paul Sehstedt aus Apenrade unlängst fest, als er bei der Suche nach einem Parkplatz nicht fündig wurde. „Ja, es ist vollkommen richtig, dass es da gegenwärtig eine Herausforderung gibt. Das hängt damit zusammen, dass das Bauprojekt in verschiedene Etappen gegliedert ist. Im Normalfall würden wir so ein Projekt in einem Zug umsetzen“, erläutert Christian Kjær Andersen, fachlicher Koordinator der technischen Verwaltung der Kommune Tondern.

Mit Rücksicht auf den Fremdenverkehr ruhen die Arbeiten nach Absprache mit den Geschäftsleuten während der Saison ab Ostern. „In der Woche 44 geht es weiter. Dann werden die Kreuzung und die Straße neu gestaltet. Wir haben eigentlich schon einen Wendeplatz für Busse eingerichtet, wenn man am Markt vorbeifährt. Der ist aber noch nicht ganz offiziell. Klar, ist die Lage nicht optimal. Wir wissen, dass es für Busse ein Problem gibt, wir können es gegenwärtig aber nicht richtig ändern“, so Kjær Andersen, der in der Überbrückungszeit den Busfahrern zur Kreativität rät. Sie könnten ja auch zum Strand fahren, um zu warten, nachdem die Passagiere ausgestiegen sind, oder an der Straßenseite parken. Nach den Umbauarbeiten wird es auf der gegenüberliegenden Straßenseite Parkplätze für Busse geben.

Mit der Änderung der Kreuzung wird Ende Oktober/Anfang November die dritte Etappe des Potenzialplans für Lakolk in Angriff genommen.

Planung der vierten Etappe

Im ersten Teilabschnitt wurde 2016 bei der Zufahrt zum Strand die Promenade gebaut. Danach folgte der Umbau des Vorplatzes bei den Läden. Nach den Straßenarbeiten ist eine vierte Etappe geplant.

Angedacht sind Verkaufsstände und Sitzmöglichkeiten. „Es muss aber eine Lösung sein, die wegen der Sandverwehungen im Winter abgebaut werden kann“, so Kjær Andersen.
Die Kommune steht im Dialog mit der Wald- und Naturbehörde, die den Strand besitzt. „Wir müssen uns auch an die Schutzbestimmungen halten“, so der fachliche Koordinator. Auf dem neu gestalteten Platz, der sich weit attraktiver präsentiert, gibt es einige Kinderkrankheiten, die ausgemerzt werden müssen. In einigen Bereichen werden die künstlichen Dünen, die bepflanzt sind, zu stark von Kindern frequentiert. „Da müssen wir etwas umdenken“, so Kjær Andersen. Die neue Asphaltschicht folgt als i-Tüpfelchen im Herbst. Nach dem erfolgten Ausbessern der Schäden müsse vor der abschließenden Schicht mindestens ein Sommer verstreichen, um Setzungsschäden zu umgehen.

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