Entwicklung

Plan für Röm auf den Weg gebracht

Plan für Röm auf den Weg gebracht

Plan für Röm auf den Weg gebracht

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Röm/Rømø
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Bereits Anfang des Jahrtausends wurde versucht, in Havneby mit damals modernen Ferienhäusern den Hafenbereich touristisch zu nutzen. Gewerbeansiedlung glückte in jüngster Zeit nicht. Foto: Monika Thomsen

Der Naturreichtum der Insel soll gesichert werden. In der öffentlichen Anhörungsphase wurden 32 Vorschläge und Kommentare eingereicht.

Plan für Röm

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Tonderner Stadtrates hat nach Einarbeitung von 32 Vorschlägen und Kommentaren, die während der von November bis Anfang Februar durchgeführten Bürgeranhörung eingereicht wurden, die überarbeitete Ausgabe des fast 80 Seiten starken Entwicklungsplans für Röm/Rømø gebilligt. Gleiches trifft für den Ökonomieausschuss zu.

Ausgearbeitet hat den Plan ein Lenkungsausschuss, dem neben zwölf Unternehmen die Fremdenverkehrbranche auf der Insel, der Touristikverein, die Kommune Tondern, die staatliche Naturbehörde, der Wirtschaftsrat und die Einrichtung Business Region Esbjerg angehörten.

Bereits seit 2017 laufen die Vorbereitungen für einen neuen Entwicklungsplan zur Sicherung der Insel Röm als wirtschaftlich florierendes Gebiet und Steigerung der Attraktivität der Insel, die in den vergangenen Jahren einen Zuwachs bei den Urlaubern erlebt, aber über die Jahre viele Dauerbewohner verloren hat.

Ein Schwerpunkt im Plan ist das Ziel, die reiche Natur der Insel Röm zu bewahren und sie den vielen Besuchern näherzubringen. „Ein wichtiges Vorhaben ist die Einrichtung eines Wanderwegs um die gesamte Insel“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Technik und Umwelt, Bo Jessen (Venstre).

Ausgenommen bleibt allerdings das große militärische Übungsgebiet. Im neuen Plan ist in einer einleitenden Vision „Rømø 2025“ die Rede von dem Ziel, die Qualität der Insel zu steigern.

Herzlich Willkommen

Vor allem die Ankunft soll ein positives Gefühl vermitteln. Ganz gleich, ob man über den Damm per Auto oder Fahrrad oder mit der Fähre über den Hafen in Havneby anreist. Neben dem breiten Sandstrand sollten 2025 der Nationalpark Wattenmeer, das UNESCO Welterbe, das Wattenmeer, die Nordsee, die Walfanggeschichte und das Bauerbe der Insel im Mittelpunkt stehen.

„Für die Umsetzung des Plans stehen 2,5 Millionen Kronen zur Verfügung“, so Bo Jessen. Die Mittel hat bereits der Stadtrat freigegeben.

Jessen unterstrich, dass die Mittel nicht zur Realisierung der eingereichten Vorschläge ausreichten. Viele Ideen seien aber wertvoll. Vorgeschlagen worden war u. a. eine stärkere touristische Nutzung des Havnebyer Hafens.

Es wurden allerdings nicht nur die Gedanken der Bürger aufgegriffen, die sich in der Anhörung zu Wort gemeldet hatten. Auch wurde die Stimmung der Einwohner mithilfe von Interviews ergründet. Auch Touristen wurden gründlich befragt. Hinzu kamen zahlreiche Gruppenzusammenkünfte.

Der Plan

Der Plan kann per Internet unter Toender.dk unter den Tagesordnungen des Ausschusses für Technik und Umwelt eingesehen werden (oder hier unter dem Punkt 7).

Er enthält viele interessante Angaben zu Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft auf dem Eiland, das über 57,3 Quadratmeter Fläche verfügt. Davon sind 30 Quadratkilometer Sandflächen, und 15,8 Quadratkilometer unterstehen dem Militär.

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