Unfallkreuzung

Folketingspolitiker: „Es muss was getan werden“

Folketingspolitiker: „Es muss was getan werden“

Folketingspolitiker: „Es muss was getan werden“

Woyens/Vojens
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Mit Blumen am Unfallort zeigten Menschen ihr Mitgefühl mit den Unfallopfern und deren Angehörigen. Foto: Ute Levisen

Nach dem tragischen Verkehrsunfall bei Woyens vom Montag haben Mitglieder des Transportausschusses des Folketings einen Besuch der Unfallkreuzung angekündigt. „Etwas muss unternommen werden“, so der Hammeleffer Parlamentarier Jesper Petersen.

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall bei Woyens (Vojens) haben die Befürworter eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Østergade/Ribevej enorme Unterstützung in den sozialen Medien – und auf Christiansborg erfahren.

Enorme Unterstützung für Gruppe

Genau 2.385 Mitglieder zählte die Facebook-Gruppe „Støttegruppe for ændring af Østergade/Ribevej krydset i Vojens“ am frühen Donnerstagnachmittag.
Mitglieder dieser Gruppe haben sich nach dem tragischen Unfall an den Transportausschuss des Folketings gewandt – mit der Bitte, diesen „schwarzen Fleck“ an der Hauptverkehrsader am Ribevej 47 zu beseitigen.
Die Zuständigkeit für die Landstraße 47 fällt in das Ressort „Straßendirektorat“, da es sich um eine Straße in staatlicher Regie handelt.

Parlamentarier besuchen Unfallort

Mitglieder des Transportausschusses reagierten unverzüglich auf diese Bitte: Der Woyenser Folketingsabgeordnete und frühere Verkehrsminister Hans Christian Schmidt (Venstre) sowie der Abgeordnete und politische Sprecher der Sozialdemokratie, Jesper Petersen aus Hammeleff (Hammelev), hatten unverzüglich zugesagt, am kommenden Montag, ab 11.45 Uhr, die Unglücksstätte zu begutachten und zu erörtern, welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Parteiübergreifende Zusammenarbeit

Wie Jesper Petersen betont, habe er darüber hinaus Kontakt zu seinem Parteifreund, Verkehrsminister Benny Engelbrecht, aufgenommen: „Hans Christian Schmidt und ich nehmen an der Besichtigung teil. Wir arbeiten diesbezüglich parteiübergreifend zusammen. Etwas muss getan werden!“

Nicht wenige Ortsansässige bezeichnen die Kreuzung als latent gefährlich. Foto: Ute Levisen

Zustand des Opfers stabil, doch nicht außer Lebensgefahr

Am Montagnachmittag ereignete sich an der Kreuzung Østergade/Ribevej der tragische Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw mit zwei 18-jährigen Frauen mit einem Lastwagen kollidierte.
Eines der Unfallopfer erlag wenig später im Universitätskrankenhaus Odense seinen schweren Verletzungen. Eine weitere Insassin liegt im Universitätskrankenhaus Aarhus in künstlichem Koma. Ihren Zustand beschreibt die Polizei als stabil, doch ist die junge Frau nicht außer Lebensgefahr.

Nach Angaben der Polizei deutet bislang alles darauf hin, dass die Pkw-Fahrerin die Vorfahrt missachtet hatte und ihr Fahrzeug daraufhin mit dem auf dem Ribevej kommenden Lkw kollidiert war. Dessen Fahrer hatte keine Chance zu bremsen und stand nach dem Unfall unter Schock, blieb jedoch unverletzt.

Die Unfallkreuzung von der Østergade aus gesehen. Diese Straße fällt in die kommunale Zuständigkeit. Sie ist bislang nicht als potenziell gefährlich erfasst. Foto: Ute Levisen
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