Öko-Plakette

Kindergarten Bakkebo will (fast) ganz auf Öko umsteigen

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Apenrade/Aabenraa
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Beim Essen wird über's Essen gesprochen. Foto: TV Syd (Bildschirmfoto)

Der Apenrader Kindergarten Bakkebo hat es sich zum Ziel gesetzt, als erster eine „goldene“ Auszeichnung als Öko-Einrichtung zu bekommen. Dabei gibt es einige Herausforderungen.

Die dänische Nahrungsmittelbehörde vergibt nicht nur Smileys, die etwas über den Standard einer Gastronomie verraten – sie verteilt auch Öko-Plaketten in Gold, Silber und Bronze. Und eine solche goldene Auszeichnung will der Kindergarten Bakkebo in Apenrade gerne haben, berichtet TV Syd.

Küchenleiterin Gitte Thomsen Schmidt berichtet: „Um die Goldplakette zu bekommen, muss man dokumentieren, dass 90 bis 100 Prozent des Essens ökologisch sind. Aber es gibt einfach Sachen, bei denen es schwer ist, sie ökologisch zu finden“, sagt sie.

Während landesweit schon 2.535 solcher Öko-Plaketten verteilt wurden, gibt es in Nordschleswig erst 27 davon. Traurig, meint Susanne Budde, die den täglichen Betrieb im Kindergarten leitet. „Wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, andere zu inspirieren“, meint sie zu TV Syd – und will zeigen, dass es sich auch kostengünstig ökologisch kochen lässt.

(Bildmaterial: TV Syd, Lise Bæksgaard Christoffersen)

Im Kindergarten Bakkebo geht es nicht nur ums ökologische Essen – die Kinder sollen sich auch darüber bewusst sein, was sie essen. Deshalb sprechen die Pädagogen mit ihnen darüber und klären zum Beispiel darüber auf, dass es sich nicht um einen „Salatfisch“ – sondern um einen Dorsch handelt, der auf dem Teller liegt. Und rund ums Gebäude wachsen Tomaten und Kräuter, die die Kinder pflegen.

Die Silberplakette hat der Kindergarten schon, für 60 bis 90 Prozent Öko-Lebensmittel. In einigen Wochen soll sich dann entscheiden, ob es für Gold reicht.

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Peter Lassen
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