Wirtschaft

Hydro-Chef in Tondern neu an Spitze von DI Sønderjylland

Hydro-Chef in Tondern neu an Spitze von DI Sønderjylland

Hydro-Chef in Tondern neu an Spitze von DI Sønderjylland

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Tommy Seeberg ist geschäftsführender Diektor des Unternehmens Hydro Precision Tubing. Er ist neuer Vorsitzender von DI Sønderjylland. Foto: JV / Timo Battefeld

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Der Leiter des Unternehmens Hydro Precision Tubing löst Hans Olling als Vorsitzenden in der einflussreichen Regionalsektion des Wirtschaftsverbandes ab.

Die in den vier Kommunen Apenrade (Aabenraa), Hadersleben (Haderslev), Sonderburg (Sønderborg) und Tondern (Tønder) aktive Sektion des Wirtschaftsverbandes DI Sønderjylland hat den geschäftsführenden Direktor des Unternehmens Hydro Precision Tubing, Tommy Seeberg, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Verband nicht nur für Industrieunternehmen

Seeberg löst den Chef des metallverarbeitenden Haderslebener Unternehmens Dansk Sintermetall, Hans Olling, als Spitzenmann des Verbandes ab, in dem außer Industrieunternehmen inzwischen auch zahlreiche andere Wirtschaftszweige vertreten sind. Seebergs Unternehmen beschäftigt über 400 Männer und Frauen überwiegend in Tondern.

In den Werken von Hydro Precision Tubing in Tondern, Bredebro, Bedstedt (Bedsted) und Lügumkloster (Løgumkloster) sind 430 Beschäftigte tätig. Eswerden dort hochwertige Bauteile aus Aluminium gefertigt, vielfach für den Export. Foto: Hydro Precision Tubing

Olling ist ganz aus dem Vorstand von DI Sønderjylland ausgeschieden, in dem die Chefin des Unternehmens Evotherm, Woyens (Vojens), Vibeke Svendsen, zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden ist. Neben Großakteuren in der Wirtschaft wie Danfoss mit Morten Buhl Sørensen, Chef von Danfoss Power Electronics, sind im Vorstand von DI in Nordschleswig auch Repräsentanten von kleineren gewerblichen Unternehmen wie Rikke Thohøj Martinussen, Architekturbüro Mejeriet, Hadersleben, vertreten.

Bekannt durch Wirtschaftsbarometer

DI Sønderjylland wird alljährlich bekannt durch die Vorlage eines Wirtschaftsbarometers. Damit wird festgestellt wird, wie wirtschaftsfreundlich die einzelnen Kommunen sind. Besonders hat sich die regionale Sektion auch für die Schaffung neuer Ausbildungsangebote eingesetzt, um beispielsweise die Versorgung der Industrieunternehmen in Nordschleswig mit Elektronikingenieuren zu sichern. Mitgliedsunternehmen wie Danfoss und Linak haben zusammen mit der Süddänischen Universität (SDU), der Region Süddänemark und der Kommune Sonderburg 175 Millionen Kronen in ein neues Ausbildungscenter für Elektronikingenieure investiert. Aktiv ist der Verband auch bei der Verkehrsplanung, beispielsweise zugunsten einer Alsen-Fünen-Brücke. Nach eigenen Angaben sucht DI Sønderjylland die Zusammenarbeit mit den Kommunen, das gelte besonders auch bei Ausbildungsfragen oder der Qualifikation von Beschäftigten.

Mehr lesen