Leserbrief

„Schmerzlose (freiwillige) Assimilation“

Schmerzlose (freiwillige) Assimilation

Schmerzlose (freiwillige) Assimilation

M. B. Christiansen
Nordschleswig
Zuletzt aktualisiert um:

Wie ist es um Berichterstattung und Diskussionsbereitschaft in Nordschleswig bestellt? M. B. Christiansen mach sich so seine Gedanken.

Würde sich der Vorschlag von A. Å.Petersen ,,in die Tat umsetzen lassen“ ich würde sofort meine Lesewut auf den Jydske Vestkysten erweitern. Ich hatte vor Jahren schon mal diese Zeitung. Die Probleme für mich entstanden, weil es zunehmend bei Leserbriefzustellungen von mir von den Verantwortlichen dieser Wochenzeitung all zu viele Vorgaben gab. Speziell zu viel ,,Pingelichkeit“ (für meine demokratische Auffassung zumindest so gefühlt), besonders auch bei der Länge von Leserbriefen.

Zum Leserbrief von H. C. Bock. Ein Reagieren, wie du es in deinem Schreiben tust, verstehe ich gefühlsmäßig vollständig. Einer der ganz seltenen Beiträge von einem Angestellten beim BDN – als Kommunikationsschef betitelt – dem man am besten mit keinem Niveau überhaupt... beadeln sollte. (Niveaulos, Basta).

Aber leider Hr. Bock. Realistische Diskussionen, in diesem Falle nicht, um das Erbe der Minderheit im Nazizeitfenster, sondern Handhabe in den jährlichen Abläufen. Veröffenlichungen (eine Art Wasserstandmeldungen) von Seele und Geist der Volksgruppe in nüchternen Rückblicken? Hierbei, lieber Hr. Bock, schuldest du den aktuellen Missständen (Ende der Papierzeitung) wenn nicht eigene Zugeständnisse, dann wenigstens einige Aufklärungen. Wie in letzter Zeit: es geht dabei um den nicht mehr knetbaren Kitt und die Verantwortbarkeit für diesen Zustand?
Waren denn nicht ganz überwiegend deine Berichte in unserer aller Zeitung durchgehend Hurrah-Berichte? Bringst du stichhaltige Gegenbeweise – die müssten deinen eigenen Berichten entnommen sein – dann gebe ich dir im Nordschlerswiger eine öffentliche Entschuldigung!

Ein jahrelanges Versäumnis: An die gesamte Führungsriege der deutschen Volksgruppe: ,,Lade endlich Manschaften aus Israel für eine Teilnahme am Knivsberg mit ein. Es wäre ein winzig kleines Zeichen -- auch sogar für eine sichere Existenz des kleinen Staates im, zumindest teilweise, feindlichem Umfeld! Auch wäre es ein aktueller Beitrag gegen wieder Aufblühende Hasstiraden, beides Einheimischer, genauso gegen ähnliches von ,,Zugereisten“, beides in Dänemark und noch viel krasser zu Tage tretend in Deutschland!

M. B. Christiansen, Hyndingholmvej 16, Bylderup Bov 6372

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