Bundestagswahl

So reagiert Dänemark auf die Bundestagswahl

So reagiert Dänemark auf die Bundestagswahl

So reagiert Dänemark auf die Bundestagswahl

Apenrade/Aabenraa
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Angela Merkel sprach am Abend vor Parteifreunden in Berlin. Foto: Scanpix

Deutschland hat gewählt – und viele Dänen haben das Geschehen gespannt verfolgt. Reaktionen aus Dänemark im Überblick.

Dänemarks Außenminister Anders Samuelsen (Liberale Allianz) bezeichnete das Wahlergebnis am Abend als „im Grunde gut“.

„Es ist weiterhin eine im Grunde bürgerliche und liberale Führung, mit der wir in Deutschland zusammenarbeiten werden, und darüber freue ich mich“, so Samuelsen.

„Eine bürgerlich-liberale Führung kann sicherstellen, dass die deustche Wirtschaft stark ist und das Deutschland eine vernünftige Steuer- und Wirtschaftspolitik führt. Das ist wichtig für dänische Unternehmen, denn Deutschland ist unser größter Markt“, so der Außenminister.

„Eine klare Protestwahl“, so das Fazit des Hauptvorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN), Hinrich Jürgensen, nach den ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl. Nun werde es Aufgabe der Regierung sein, auch der „Unterschicht “ zu vermitteln, dass auch Politik für sie gemacht werde. Viele seien ja der Auffassung, dass es bisher egal gewesen sei, wen man wählt. Daher der Denkzettel mit der AfD, dessen Größe ihn, so Jürgensen, jedoch überrasche.

Der EU-politische Sprecher der nationalkonservativen Dänischen Volkspartei (DF), Kenneth K. Berth, schreibt auf Twitter: „Glückwunsch Deutschland zum tollen Wahlergebnis der AfD. Peinliche Reaktionen von Martin Schulz.“

Die Rektorin der Kopenhagener Universität und ehemalige Klimaministerin Lykke Friis sagte: „Klar, dass Verschleißerscheinungen auftreten nach zwölf Jahren. Aber Merkel hat im Zuge der Flüchtlingskrise nicht nur Anhänger verloren, sondern auch andere Wähler hinzugewonnen.“

Rasmus Nordqvist, EU-politischer Sprecher der Alternative, schreibt auf Twitter: „Alte oder neue (Parteien, Red.), schlimm, dass die AfD so viel Zustimmung hat“.

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