Krankes Kind: Staatsbedienstete sollen künftig drei freie Tage bekommen

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Staatsbedienstete können derzeit zwei Tage zu Hause bei ihren kranken Kindern bleiben, aber in Zukunft sollten es drei Tage sein. Das ist eine der Forderungen im Vorfeld der kommenden Tarifverhandlungen für die 200.000 Staatsbediensteten, sagt Verhandlungsführer Gordon Ørskov Madsen gegenüber „TV2“.  Beide Parteien haben am Freitag ihre Forderungen für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst ausgetauscht. Am Montag werden die Verhandlungen offiziell aufgenommen. 

„Es muss ein Rechtsanspruch für Arbeitnehmende sein, frei zu nehmen, wenn ihre Kinder krank sind. Und wir müssen auf drei Tage kommen”, sagt Ørskov. Daneben gibt es noch weitere Forderungen – etwa ein neues Freizügigkeitskonto (fritvalgskonto), das Großeltern mehr Freiheit mit ihren Enkelkindern geben soll. Außerdem soll eine Vereinbarung erzielt werden, die eine „spürbare Reallohnerhöhung“ vorsieht, heißt es.