Leserbrief

„Studierendenjobs auf der Tagesordnung“

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Am Computer wird heute viel geregelt.

Die Schleswigsche Partei will Teilzeit- und Studierendenjobs sichern, damit junge Leute Sonderburg nicht als Studienort abwählen. Alle müssen mithelfen, sagt Vizebürgermeister Stephan Kleinschmidt in einem Leserbrief.

Die Schleswigsche Partei hat Kjeld Stærk und andere zum Schreiben gebracht. Zusammen mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Gerhard Bertelsen, habe ich in einem Leserbrief den Bedarf an mehr Studentenjobs thematisiert.

Die Absicht war nicht, eine Verteidigung zu provozieren. Das Ziel ist es, genügend Teilzeit- und Studentenjobs zu sichern, damit Studierende Sonderburg nicht als Studienstadt ablehnen. Wir fordern sowohl Unternehmen als auch die Gemeinde auf, Verantwortung zu übernehmen und die Verbindung zu den Studierenden zu stärken, vermittelt in einem sachlichen und konstruktiven Ton.

Wir freuen uns, dass Kjeld Stærk sich für das Problem der fehlenden Studentenjobs engagiert hat. Es braucht eine gemeinsame Anstrengung über Parteigrenzen hinweg und mit relevanten Akteuren. Seit fast zwei Jahrzehnten arbeiten wir gemeinsam daran, Sonderburg zu einer attraktiven Studienstadt zu machen. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen.

Fokus auf Jobs und Wohnungen

Die Lösung erfordert unter anderem einen Fokus sowohl auf Studentenwohnungen als auch auf Teilzeit- und Studentenjobs. Wenn es nach uns geht, sollte die Gemeinde als Arbeitgeber auch Teilzeitstellen und Studentenjobs für Studierende anbieten. Kjeld Stærk hebt Initiativen und Unterstützung für andere Akteure hervor – dafür danken wir.

Und es ist genau richtig, an die lokalen Unternehmen zu appellieren. Eine Durchsicht der Tagesordnungen und Protokolle zeigt jedoch, dass der Mangel an Studentenjobs nicht auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Das ist bedauerlich.

Die Bindung von Studierenden und die Sicherstellung des Zugangs zu qualifizierten Arbeitskräften für Unternehmen verdienen einen Platz auf der politischen Tagesordnung. Es kann immer noch erreicht werden.

Am wichtigsten ist jedoch, dass wir alle bereit sind, anzupacken. Im Gegensatz zu den Konservativen sind wir in der Schleswigschen Partei der Meinung, dass die öffentliche Hand und die Privatwirtschaft eine gemeinsame Verantwortung tragen. Es liegt im Interesse der Gemeinde sicherzustellen, dass die Studierenden in Sonderburg bleiben und sich die Studienstadt weiterhin positiv entwickelt.

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.