Wort zum Neujahrstag

„Der erste Tag vom neuen Jahr … was jetzt?!“

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Das Pastoren-Ehepaar Astrid und Ole Cramer über die Jahreslosung für 2025 als ein Lebens-Lese-Zeichen.

Aller Anfang ist schwer – sagt ein altes Sprichwort.

Und im Leben ist nicht alles leicht, auch so ein Jahresbeginn kann eine Herausforderung, Anfechtung oder zumindest eine schwierige Aufgabe sein.

Hast Du Grund, Dich auf das neue Jahr zu freuen? Dann tue das mit aller Kraft, mit Frohsinn und Zuversicht. Genieße den Augenblick und gehe guten Mutes auf das Gute, das kommen mag, zu. Gib Deine Lebensfreude weiter.

Geht es Dir anders, dann nimm Dir einen Moment Zeit und gib Deine Gedanken frei … für Gottes Segen, der stets und unfassbar und zum Teil auch verborgen das Leben begleitet.

Ich kann es nur manchmal nicht „sehen“. Sehen im Sinne von spüren, wahrnehmen, erleben, annehmen, erfahren.

Dann brauche ich jemanden oder etwas, das mir stellvertretend Wegweiser oder sozusagen „Lesezeichen“ in meinem Lebens-Buch ist.

So ein Lebens-Lese-Zeichen kann auch die Jahreslosung sein. Die steht für das Jahr 2025 im 1. Thessalonicher 5,21: „Prüft alles und behaltet das GUTE.“

Das hört sich erst einmal nach einer aufwendigen Inventur an … und verspricht dann, nach einem ernsthaften Blick auf die Lage, dass GUTES zu finden sein wird und dieses GUTE behalten werden kann.

Was gibt es Gutes in meinem Leben und wie stärkt es mich in meinem und für mein Leben? Da fällt mir eine Menge ein, neben dem Schlechten, das mir auch in den Sinn kommt. Und während sich mein Blick auf das GUTE richtet, es zu finden versucht, kommt es tatsächlich in meinen Blick und meinen Sinn.

Gottes Segen wird mich finden, wo auch immer ich bin, wie auch immer es gerade ist.

Wer Lust und Zeit hat, lese einmal das ganze Kapitel 5 aus dem 1. Thessalonicher-Brief. Das setzt manches ins richtige LICHT.

In diesem Sinne ein gesegnetes Jahr 2025,

Pastorin Astrid Cramer-Kausch

PS: Jedes Jahr gibt es wieder viele künstlerische Postkarten und Plakate zur aktuellen Jahreslosung, die das Motiv gestalterisch aufnehmen. Es lohnt sich, dies einmal zu googeln und es sich wie eine Bildergalerie einmal anzuschauen. Und: Die Jahreslosung wird auch von einigen MusikerInnen vertont, zum (gemeinsamen) Singen. Auch das tut der Seele gut … am Anfang des Jahres und immer wieder.