Eishockey

SønderjyskE stemmt sich vergeblich gegen die Krise

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William Pelletier und SønderjyskE mussten sich wieder geschlagen geben.

Die Mannschaft zeigte eine Reaktion, doch es reichte erneut nicht. Die Talfahrt von SønderjyskE hält weiter an.

Über weite Strecken des Spiels optisch überlegen, am Ende dennoch unterlegen. Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben in Frederikshavn eine 1:4-Niederlage einstecken müssen und sind noch tiefer in die Krise gerutscht.

Der dänische Meister zeigte eine Reaktion und stemmte sich gegen die Krise, aber vergeblich. Es läuft einfach nicht rund, auch weil die Hellblauen sich mit fehlender Disziplin wieder selbst das Leben schwer machten.

SønderjyskE drückend überlegen

SønderjyskE musste nach zwei Gegentoren in Unterzahl einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem Valdemar Ahlberg und Gustav Nielsen sich in der gegnerischen Zone zwei unnötige Hinausstellungen eingehandelt hatten.

Die Gäste verkürzten auf 1:2 und nutzten den Frust über die kuriose Schiedsrichter-Linie als Antrieb, doch trotz massiver Überlegenheit und zahlreicher Chancen wollte der Ausgleich nicht gelingen. Hier fehlte die Effektivität.

Frederikshavn überstand mit viel Glück die lange Drangperiode des Gegners. Ein Entlastungsangriff führte zum vorentscheidenden 3:1 für die Gastgeber, die in den 60 Minuten kein einziges Mal in Unterzahl spielten.

Schiedsrichter im Mittelpunkt

Die Schiedsrichter verhängten bemerkenswerterweise keine einzige Zwei-Minuten-Strafe gegen Frederikshavn und setzten ihre Linie vom Freitagabend fort. Martin Theiltoft Christensen und Thomas Buchardt Andersen hatten schon im Heimspiel gegen Odense SønderjyskE klar benachteiligt und werteten auch in Frederikshavn zwei vergleichbare Situationen unterschiedlich.

SønderjyskE-Stürmer Alexander Wiklund wurde für sein Foul zurecht unter die Dusche geschickt, Jaeden Martin wurde für seinen üblen Bandencheck gegen William Pelletier nicht bestraft.

Solche Schiedsrichter-Leistungen tun dem Sport nicht gut.

Frederikshavn WH - SønderjyskE (2:0,0:1,2:0) 4:1

1:0 Mikkel Bertelsen (15:02/5 gegen 4), 2:0 Mikkel Bertelsen (16:45/5 gegen 4), 2:1 David Madsen (28:33/Ass.: Gustav Nielsen), 3:1 Anton Stenbakken (55:59), 4:1 Alexander Lunsjo(58:31).

Spieldauer Disziplinarstrafen: Jaeden Martin (33.) – Valdemar Ahlberg (33), Alexander Wiklund (38.)

Zeitstrafen: FWH 1x5 (Jaeden Martin) und 0x2 – SE 2x5 (Valdemar Ahlberg, Alexander Wiklund) und 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Martin Theiltoft Christensen/Thomas Buchardt Andersen. Zuschauer: 1.266.