Deutsche Minderheit

So laufen die Weihnachtsvorbereitungen an der Deutschen Schule Buhrkall

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Für die Weihnachtsfeier am Dienstag wird die Turnhalle der Schule festlich geschmückt.

Begeisterte Kinder, die backen und singen. Das ist jährliche Tradition bei der Weihnachtsprojektwoche. Der Höhepunkt ist die Feier am kommenden Dienstag, 17. Dezember, bei der sie ihre Werke präsentieren und gemeinsam singen.

Weihnachtsbäckerei, Musik und gesungen wird auch: An der Deutschen Schule Buhrkall steht auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsprojektwoche an.

Für die Kinder ist diese Woche immer ein besonderes Highlight: „Das Backen macht mir am meisten Spaß“, erzählt Schülerin Emma. Sie und ihre Gruppe freuen sich ganz besonders auf das kommende Fest: „Ich freue mich auf Weihnachten mit den ganzen Geschenken“, erzählt der zehnjährige Aaron begeistert.

Das Backen übernimmt gerade die Eichengruppe. Lehrerin Heike Clausen freut sich über die Motivation der Kinder: „Die Kleinen machen das super. Heute backen wir zusammen Haferkekse“, erzählt sie und wird prompt von Liam unterbrochen. Er kann es kaum erwarten, dass die Kekse fertig sind, und schaut gespannt in den Ofen. Er ist überzeugt, dass sie jetzt fertig sind und bittet Heike, mit aufzupassen, damit die Kekse nicht anbrennen.

Während also die Eichen am Backen sind, üben sich die Birken und Kastanien in anderen Weihnachtsspezialitäten.

Es wird gebastelt, gesungen und Weihnachtsgedichte einstudiert. Jede der drei Gruppen arbeitet dabei etwas zu einem bestimmten Thema aus. Während die Eichen sich mit dem Thema der leuchtenden Sterne beschäftigen, geht es bei den Kastanien um das Tannenbaumdrama von Unterwichtelhausen.

Eine echte Weihnachtsbäckerei: Die Kinder der Eichengruppe beim Kekse backen.

Besinnliche Weihnachtsatmosphäre in gewohnter Umgebung

In diesem Jahr bleiben die Gruppen untereinander und bewegen sich gemeinsam von Station zu Station. Gebastelt und gebacken wird somit nur in den Gruppen, in denen sie sich auch normalerweise befinden. Das war allerdings nicht immer so: In den vergangenen Jahren gab es einen Austausch unter den Gruppen, und es kam zur Zusammenarbeit der unterschiedlichen Altersklassen.

Darauf wurde in diesem Jahr bewusst verzichtet, wie Heike berichtet: „In der Weihnachtszeit passiert überall so viel. Zu Hause und auch hier werden Kinder von allen Seiten mit Weihnachten belagert. Durch das Vorbereiten in der gewohnten Gruppe nimmt es etwas Stress von den Kindern.“

Auch Petra Lorenzen schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Kinder sind teilweise 5 bis 6 Jahre auseinander, somit sind sie auch auf einem unterschiedlicheren Stand. So wollen wir die Kreativität fördern und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppen stärken“, erzählt die Lehrerin.

Bevor es allerdings zur täglichen Weihnachtsvorbereitung geht, singen alle Kinder zusammen in der Turnhalle am Morgen Weihnachtslieder und fügen ein neues Element zu ihrem Krippenspiel hinzu.

Für den Auftritt am Dienstag: Die Kinder beim Dekorieren der Turnhalle

Die Turnhalle wird auch Hauptschauplatz am Dienstag, 17. Dezember, sein. Dort treten die Eichen mit einem Theaterstück auf. Neben dem Theaterstück wird natürlich auch hier gesungen.

Neben der großen Turnhalle werden auch die Klassenräume der drei Gruppen zu Weihnachtswerkstätten. Dort präsentieren sie die Sachen, die sie in den vergangenen zehn Tagen gemacht haben. Die gebastelten und gebackenen Weihnachtsobjekte können dann von Eltern und Großeltern gegen eine Spende erworben und mit nach Hause genommen werden.

Eine lange Tradition

Für die Schule ist die Weihnachtsprojektwoche immer ein großer Höhepunkt, aber es ist auch viel zu tun, wie Petra berichtet: „Dahinter steckt viel Arbeit. Wir haben uns strukturiert, und alles läuft nach Plan, die Weihnachtsfeier kann kommen, wir freuen uns auf Dienstag“.

Die Veranstaltung geht von 17 bis 19 Uhr. Eingeladen sind alle Familien und Kinder der Umgebung. Vor der großen Feier hat die Schule die Nachbarn und Freunde der Schule für eine Generalprobe eingeladen: „Wir wollen damit unsere örtliche Gemeinschaft stärker machen und auch ein kleines Dankeschön ausrichten“, erzählt Petra.

Die Tradition der Weihnachtsprojektwoche reicht länger zurück, als die meisten Lehrkräfte an der Schule sind. Auf die Frage seit wann es diese Woche schon an der Schule gibt, hört man ungeachtet der Dienstzeit nur die Antwort „Schon immer!“

Es ist also eine langjährige Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wird.

Das Finale am Dienstag wird dann das gemeinsame Singen auf dem Schulhof stattfinden. Dort stellen sich dann die Kinder und Familien mit Wunderkerzen auf und geben Weihnachtslieder zum Besten.