Wiederöffnung

Nolde-Museum empfängt erneut Gäste

Nolde-Museum empfängt erneut Gäste

Nolde-Museum empfängt erneut Gäste

Tondern/Tønder
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Dr. Christian Ring und sein Team freuen sich darauf, in Seebüll wieder Gäste empfangen zu können. Foto: Archiv Elise Rahbek

Die Ausstellung „Zauber des kleinen Formats“ kann ab dem 27. Mai wieder besucht werden. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen gehört das Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

Während die Museen nördlich der Grenze noch in den Startlöchern stehen und zum Beispiel das kulturgeschichtliche Museum in Tondern am Sonnabend, 30. Mai, geöffnet wird, erfolgt rund 17 Kilometer südlich der Grenze im Nolde-Museum in Seebüll am Mittwoch, 27. Mai, die Wiederöffnung.

Wir freuen uns sehr, unsere Gäste in der 64. Jahresausstellung „Emil Nolde – der Zauber des kleinen Formats“ und in Noldes Künstlergarten täglich von 10 bis 18 Uhr begrüßen zu können.

Dr. Christian Ring, Direktor

„Wir freuen uns sehr, unsere Gäste in der 64. Jahresausstellung „Emil Nolde – der Zauber des kleinen Formats“ und in Noldes Künstlergarten täglich von 10 bis 18 Uhr begrüßen zu können“, teilt Dr. Christian Ring, Direktor der Nolde Stiftung Seebüll, mit.

Aufgrund der denkmalgerechten Sanierung des Nolde-Hauses findet die Ausstellung in den eigens umgestalteten Räumen des Besucherforums statt.

185 Exponate im Besucherforum

Bei der am 1. März eröffneten Ausstellung werden 123 der insgesamt 185 Exponate zum ersten Mal in Seebüll gezeigt.

Die Öffnung folgt unter anderem dem Schutz- und Hygienekonzept der Corona-Bekämpfungsordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Maske ist Pflicht

Somit müssen die Museumsbesucher unter anderem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Die Anzahl der maximal gleichzeitig anwesenden Gäste wird begrenzt.

Zudem müssen die Abstandsregeln von 1,50 Meter sowie die allgemein geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden.

Führungen pausieren

Führungen und Malangebote finden derzeit nicht statt. Ring kündigt an, dass das Café Seebüll der Niebüller Backstube unter Einhaltung aller Auflagen die Wiederöffnung am Sonnabend, 30. Mai, vorbereitet.

Das Erlebnis Seebüll unterliege durch die neuen Auflagen einigen Einschränkungen, bei denen die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter aber stets an erster Stelle stehe.

„Künstlerisch-geistige Erholung"

„Auch wenn einiges ungewohnt erscheinen mag, heißen wir Sie herzlich in Seebüll willkommen! Denn mehr denn je gilt in diesen Tagen Emil Noldes Bestimmung für seine Stiftung, wo „der suchende, geistige Wanderer aus allen Landen eine bescheidene, besondere Stätte findet, wo ihm etwas Glück und künstlerisch-geistige Erholung gegeben wird“, so Dr. Christian Ring.

Die Bürger nördlich der Grenze müssen sich wegen der Grenzschließung noch gedulden, bevor sie in den Genuss dieses Glücks und der künstlerischen Erholung in Seebüll kommen können.

Da das Nolde-Haus denkmalgerecht saniert wird, konzentriert sich die Ausstellung ausschließlich auf die umgestalteten Räume des Besucherforums. Foto: Archiv Elise Rahbek
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