Umwelt

Millionen für das Ziel bessere Wasserqualität

Millionen für das Ziel bessere Wasserqualität

Millionen für bessere Wasserqualität

Tingleff/Tinglev
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Die Terkelsbüller Au zählt auch zu den vielen Bächen und Auen, deren Wasser in die Grünau fließt, einem der wenigen Laichgewässer des seltenen Fisches Schnäpel. Foto: Volker Heesch

Die Kommune Apenrade will Millionenbeträge aus der Staatskasse für Renaturierungen an Lundberg und Geilau verwenden. Ein Laichgewässer des seltenen Schnäpels wird verbessert.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Apenrader Stadtrates hat auf seiner Sitzung am Mittwoch Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltzustandes in den örtlichen Wasserläufen gebilligt.

Fördermittel in Sicht

Nachdem bereits Interessenvertreter angehört worden sind, strebt die Kommune Apenrade staatliche Fördermittel im Umfang von 8,4 Millionen Kronen im Zeitraum 2021 bis 2027 an. Damit sollen vor allem im Bereich Tingleff und entlang der Süderau und der Grünau und deren Zuflüssen, Maßnahmen zur Gewässerrestaurierung vorgenommen werden. Vorgesehen sind Renaturierungen im Bereich des Lundbek, der in die Schluxau mündet, einem Zustrom der Grünau. Die Grünau zählt zu den wenigen Laichgebieten des seltenen Schnäpels.

Hindernisse verschwinden

Westlich von Saxburg soll durch Entfernung weiterer Hindernisse die Passage des im Herbst aus der Nordsee zum Laichen in die Grünau wandernden Schnäpels erleichtert werden. Auch entlang der Geilau, die sich bei Gaardeby mit der Behrendorfer Mühlenau zur Süderau vereinigt, sind Maßnahmen vorgesehen, die zur Verbesserung der Wasserqualität durch natürlichen Abbau der von angrenzenden Feldern eingeschwemmten Nährstoffen beitragen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“