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Aalborg Håndbold glaubt an die Sensation

Aalborg Håndbold glaubt an die Sensation

Aalborg Håndbold glaubt an die Sensation

Köln
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Jan Larsen will mit Aalborg Håndbold den großen Wurf landen. Foto: sportxpress/Ritzau Scanpixrtlich

Zum ersten Mal seit 2012 steht eine dänische Vereinsmannschaft wieder im Final Four der Champions League. Aalborg Håndbold ist der größte Außenseiter des Quartetts, doch Bescheidenheit ist beim dänischen Titelträger ein Fremdwort.

Die Handballer von Aalborg Håndbold sind die Überraschungs-Mannschaft der laufenden Saison in der Champions League. Der dänische Meister trumpfte in der Gruppenphase stark auf und bewies in den K.-o.-Spielen Nervenstärke. Sowohl im Achtelfinale gegen den FC Porto und im Viertelfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt standen die Duelle bis zur letzten Sekunde auf der Kippe. Der krasse Außenseiter will auch beim Final Four in Köln für Furore sorgen.

„Sensationen passieren in Köln immer wieder, und ich habe das Gefühl, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Und dann darfst du raten, wer meiner Meinung nach am Ende gewinnt“, sagt Aalborg-Direktor Jan Larsen vor der Abreise zum Final Four.

Aalborg Håndbold trifft am Sonnabend ab 15.15 Uhr in Köln auf einen der beiden großen Favoriten, Paris Saint Germain.

„Wir gewinnen, denn in Köln schaffen die Underdogs immer wieder die Überraschung“, meint auch Aalborg-Trainer Stefan Madsen: „Wir haben bewiesen, dass wir ein sehr hohes Topniveau haben. Wir spielen mit großer Abgeklärtheit und Ruhe. Wir sind von uns überzeugt und glauben dran, wissen aber auch, dass viele Dinge zu unseren Gunsten ausfallen müssen, damit es klappt.“

Zum ersten Mal seit 2012 ist eine dänische Vereinsmannschaft beim Final Four in Köln dabei. Damals scheiterte AG København im Halbfinale mit 23:25 an Atletico Madrid. Mikkel Hansen stand damals im AG-Trikot, diesmal kann er als PSG-Spieler seinen künftigen Arbeitgeber am erstmaligen Einzug ins Champions-League-Finale hindern.

„Das ist eine mit Stars gespickte Mannschaft mit zwei absoluten Klassespielern auf jeder Position“, sagt Stefan Madsen, der aufs Tempo drücken will.

Im anderen Halbfinale stehen sich Nantes und Barcelona gegenüber. Hier kommt es zum Duell der dänischen Torhüter: Emil Nielsen für Nantes und der aus Bedstedt (Bedsted) stammende Kevin Møller.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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