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Optimismus ist bei SønderjyskE ungebrochen

Optimismus ist bei SønderjyskE ungebrochen

Optimismus ist bei SønderjyskE ungebrochen

Herning
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Marc Dal Hende im Duell mit Erik Sviatchenko Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die SønderjyskE-Fußballer haben die erste Pokal-Niederlage nach knapp drei Jahren einstecken müssen, sehen aber gute Chancen, den 0:1-Rückstand gegen den FC Midtjylland im Rückspiel noch umzubiegen.

„Wir sind weiter am Leben. Midtjylland ist mit dem Heimsieg in der Favoritenrolle, aber wir haben Midtjylland schon weh getan, wenn sie bei uns spielen“, sagt Marc Dal Hende nach der 0:1-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel des Landespokal-Wettbewerbes gegen den FC Midtjylland zum „Nordschleswiger“.

„Wir haben eine gute Leistung hingelegt und hätten auch ein Unentschieden mitnehmen können. Es ärgert mich, dass wir so früh in der zweiten Halbzeit das Gegentor haben hinnehmen müssen, aber am meisten ärgert es mich, dass wir das so wichtige Auswärtstor nicht gemacht haben. Das wäre die beste Ausgangslage gewesen, aber die Spannung ist weiter da“, meint der SønderjyskE-Kapitän.

Emil Holm im Zweikampf mit Frank Onyeka Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Sein Trainer war mit der Leistung der Mannschaft zufrieden und hatte nur zwei Torchancen für den Gegner gesehen.

„Wir haben unsere Chancen am Leben gehalten. Wir streben weiter den Pokalsieg und die Entscheidung zu unseren Gunsten in Hadersleben an. Das Spiel heute hat uns nicht weniger optimistisch gemacht. Midtjylland hat einen kleinen Komplex gegen uns. Wir haben ein Rezept, das gegen Midtjylland funktioniert“, sagt Glen Riddersholm.

Der SønderjyskE-Trainer ärgerte sich über den Gegentreffer, freute sich aber über die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Rückstand.

„In Aalborg sind wir nach dem Rückstand eingebrochen und haben bei den Bemühungen, den Rückstand wettzumachen, viele Torchancen zugelassen. Ich freue mich, dass wir diesmal nicht eingebrochen sind, obwohl uns derzeit vieles schwerfällt und wir einige steile Anstiege meistern müssen. Ich freue mich über eine taktisch disziplinierte Leistung des Kollektivs“, so Riddersholm: „Das war eine reife und gute Leistung, die wir in die nächsten neun Liga-Spiele mitnehmen können, aber auch nutzen können, um zu Hause den Einzug ins Pokalfinale perfekt zu machen.“

Peter Buch Christiansen verpasste den Ausgleichstreffer nur knapp. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Mads Albæk ärgerte sich ebenfalls über das fehlende Auswärtstor.

„Wir wissen, wie viel die Auswärtstore bedeuten, aber wir können uns über den Auftritt und über die Leistung freuen. Wir haben nicht wie eine Mannschaft ausgesehen, die lange nicht mehr gewonnen hat, sondern wie eine Mannschaft, die etwas einzubringen hatte. Das ist positiv“, so der Mittelfeldspieler: „Wir sind abgeklärt aufgetreten. Im Gegensatz zu Aalborg, wo uns das nur in der ersten Halbzeit gelang, haben wir dies auch in die zweite Halbzeit mitgenommen. Nach dem Rückstand hatten wir großen Fokus darauf, keine weiteren Gegentore zu kassieren. Wir haben über 90 Minuten unsere Leistung gebracht. Die Chancen stehen 60:40 für Midtjylland, wir sind aber bereit, im Rückspiel Gas zu geben.“

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