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Grandioses Comeback von Jeppe Simonsen

Grandioses Comeback von Jeppe Simonsen

Grandioses Comeback von Jeppe Simonsen

Hadersleben/Haderslev
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Jeppe Simonsen durfte mit seinen Mannschaftskameraden jubeln. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Zum ersten Mal seit seinem Knöchelbruch im März durfte Jeppe Simonsen wieder in einem Pflichtspiel auf den grünen Rasen laufen. Und der 24-Jährige feierte  beim 3:1-Sieg gegen AaB ein mehr als gelungenes Comeback.

„Das war fantastisch. Es war schön, einfach nur wieder spielen zu dürfen, und wenn man dann sieht, was rausgesprungen ist, freue ich mich nur noch mehr“, sagte Jeppe Simonsen, nachdem er in der Schlussphase beide Tore von Haji Wright vorbereitet hatte.Als er in der 80. Minute eingewechselt wurde, lag eine AaB-Führung in der Luft.

„AaB hatte ein spielerisches Übergewicht, ohne aber richtig gefährlich zu werden. Als ich reinkam, ging es darum, den einen Punkt abzusichern, aber auch darum, auf den richtigen Moment für eine Konterchance zu warten, und das hat gut geklappt“, meint Jeppe Simonsen.

Im SønderjyskE-Lager wäre man auch mit einem Punkt zufrieden gewesen, denn bei den Hellblauen schwanden die Kräfte immer mehr.

Victor Mpindi wurde von Schiedsrichter Benjamin Willaume-Jantzen verwarnt. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

„Wir mussten tief buddeln, um die Kraftreserven zu finden, körperlich und mental. Ich wusste, dass die Kraft nachlassen würde. Bereits habe bereits in der Halbzeitpause viele gezeichnete Spieler gesehen und habe Yannick Durand (Fitnesstrainer, d. Red.) gefragt, wie die Zahlen aussehen. Ich hätte sechs Spieler auswechseln können, habe aber nur fünf Auswechslungen zur Verfügung“, so Glen Riddersholm: „Ich wusste, dass wir viele richtige Entscheidungen treffen mussten, um einen Punkt zu retten. Wir haben uns mit Einsatzwillen und Mentalität im Spiel gehalten. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistungen, aber die Spieler von der Bank haben das Spiel zu unseren Gunsten gedreht. Vor einem Jahr hätten wir ein solches Spiel noch verloren. Jetzt sind wir seit zehn Heimspielen ohne Niederlage und haben mit sechs Punkten aus drei Spielen einen guten Saisonstart hingelegt.“

Der Trainer wird sich in den nächsten Tagen Victor Mpindi vorknöpfen, der zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen unnötigen Foulelfmeter verschuldete.

„Daraus muss er lernen. Er ist noch jung und nimmt Dinge manchmal auf die leichte Schulter. Er ist nach einem harten Programm körperlich und mental müde, aber das war eine Situation, mit der er seine Mannschaft im Stich hätte lassen können. Das zeugt von einer fehlenden Fähigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Wir müssen gemeinsam einen Weg finden, damit er gestärkt da rauskommt. Zuckerbrot und Peitsche sind da gefragt“, meint Glen Riddersholm.

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