Eishockey

Talent muss seine Karriere mit 19 Jahren beenden

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Woyens/Vojens
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Foto: Kåre Hangaard

Eine vielversprechende Karriere ist bereits zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat. Casper Mortensen galt bei Vojens IK und SønderjyskE als eines der größten Talente der letzten Jahre, doch die Folgen einer Gehirnerschütterung haben eine Rückkehr aufs Eis unmöglich gemacht.

„Es tut mir sehr leid für ihn, ich stehe aber voll hinter seine Entscheidung“, sagt SønderjyskE-Sportchef Kim Lykkeskov: „Die Gesundheit genießt nun einmal höhere Priorität als der Sport, und zum Glück ist Casper in einer so guten Verfassung, dass er weitergekommen ist. Er hat bereits einen Job angenommen.“

Casper Mortensen machte sieben U16- und 19 U18-Länderspiele. Mit der dänischen U18-Auswahl nahm er in der Saison 2015/16 an der U18-Weltmeisterschaft teil. In der gleichen Spielzeit kam er auch zu seinem Einstand in der Liga-Mannschaft von SønderjyskE und erzielte ein Tor aus seinen 19 Einsätzen. Nur zwei Spiele machte er in der Saison 2016/17, bevor ihn eine Gehirnerschütterung außer Gefecht setzte.

Mehrmals hat er versucht, wieder aufs Eis zurückgekommen, doch nun hat er sich auf Rat der Ärzte dazu entschieden, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen.

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