Eishockey

SønderjyskE unterliegt im Zeitstrafenfestival

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Herlev
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Tyler Fiddler steuerte einen Treffer in Unterzahl gegen Herlev bei. Foto: Karin Riggelsen

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben der Fülle an Zeitstrafen im Schlussdrittel nicht mehr trotzen können und eine 3:5-Niederlage gegen die Herlev Eagles kassiert.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben im Zeitstrafenfestival gegen die Herlev Eagels mit 3:5 den Kürzeren gezogen. Dabei war es vor allem die viele Zeit auf der Strafbank, die den Hellblauen den Rhythmus gekostet hat.

"Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben und den Schiedsrichtern die Möglichkeit gegeben am Ende so Einfluss zu nehmen. Wir haben 40 Minuten gut gespielt und etliche Chancen herausgespielt, diese aber nicht genutzt. Herlev hat ohne Frage ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben es auch erlaubt. Zudem hatten wir unsere Emotionen dann zum Ende nicht mehr im Zaum. Das war sehr frustrierend", so SønderjyskE-Trainer Dan Ceman angefressen.

Zu Beginn spielten die Gäste noch druckvoll auf und hatten klar die Überhand. Die Führung war die logische Konsequenz. Doch die Herrlichkeit hielt nicht mal eine Minute und so ging es ausgeglichen ins Mitteldrittel.

Die Hellblauen blieben am Drücker und nutzten eine der Überzahlsituationen durch Thomas Spelling zur erneuten Führung.

Der Beginn ins Schlussdrittel hingegen ging erneut gnadenlos in die Hose. Den frühen Ausgleich konnte Tyler Fiddler zwar in Unterzahl nochmal in eine Führung ummünzen. Doch in der Fülle an Zeitstrafen, die sich die Gäste einfingen, war es nur eine Frage der Zeit, bevor die Strafe folgte. Die Heimmannschaft bog auf die Siegerstraße ein und durfte auch dank der undisziplinierten Spielweise der Gäste einen schlussendlich nicht unverdienten 5:3-Sieg einfahren.

SønderjyskE bleibt mit der Niederlage auf Platz neun in der Tabelle hängen und muss, um gegen Herning am kommenden Freitag eine Chance zu haben, deutlich disziplinierter auftreten.

Herlev Eagels – SønderjyskE (1:1,0:1,4:1) 5:3

0:1 Mads O. Lund (16:21/Ass.: Tyler Fiddler, Justin Hache), 1:1 Kim Staal (17:00), 1:2 Thomas Spelling (36:10/Ass.: Derek Damon, Greg Gibson/5 gegen 3), 2:2 Frederik Bjerrum (40:42), 2:3 Tyler Fiddler (55:13/4 gegen 5), 3:3 Mike Daugulis (55:29/5 gegen 4), 4:3 Thomas Søndergaard (57:49/5 gegen 3), 5:3 Kim Staal (59:12/5 gegen 3)

Zeitstrafen: HE 10x2 Minuten – SE 15x2 Minuten.

Schiedsrichter: Thomas Buchardt Andersen, Rasmus Toppel.

Zuschauer: 476.

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