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Gefragte Pappe: Helgoland möchte mehr Wikkelhouses

Gefragte Pappe: Helgoland möchte mehr Wikkelhouses

Gefragte Pappe: Helgoland möchte mehr Wikkelhouses

dpa
Helgoland
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Zwei Urlauber aus Berlin sitzen vor einem Wikkelhouse. Foto: Marcus Brandt/dpa

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Sie schmiegen sich in die Dünen und muten ein wenig futuristisch an: die beiden Wikkelhouses auf der Helgoländer Düne. Auch wenn sie kein fließend Wasser und keine Toilette haben, sind sie heiß begehrt.

Urlaub im Papphaus ist begehrt auf der Helgoländer Düne. Die beiden sogenannten Wikkelhouses aus einer Manufaktur in Amsterdam sind nach Angaben des Helgoland Tourismus-Services für diese Saison ausgebucht. Auch im kommenden Jahr sind die Tiny Houses, die nur online und wochenweise gebucht werden können, bereits belegt.

Mittelfristig möchte die Gemeinde gerne weitere Wikkelhouses auf der Düne bauen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Planungen für insgesamt 15 dieser Häuschen liegen vor. Allerdings sei noch nicht entschieden, ob beziehungsweise wann die verbleibenden 13 Wikkelhouses tatsächlich gebaut werden, sagte Tourismusdirektor Stephan Hauke. Im Moment sei man in Gesprächen mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt & ländliche Räume des Landes, um zukünftige Pläne für die Düne zu erörtern und zu formulieren. «Wir warten daher mit allen weiteren Überlegungen und Planungen, bis Vereinbarungen mit den Behörden getroffen wurden.»

Die kleinen Häuser, deren Wände im Kern aus 24 miteinander verwickelter Schichten Pappe bestehen, sind komplett ausgestattet - es gibt aber kein Wasser und keine Toilette. Darauf ist den Angaben zufolge ebenso wie auf ein Fundament verzichtet worden, um die Natur nicht mit zusätzlicher Infrastruktur zu belasten. Urlauber können die Sanitäranlagen des nahe gelegenen Zeltplatzes nutzen.

Monique Eichhorn und Sebastian Ebeling aus Berlin haben bereits zum zweiten Mal Urlaub in einem der beiden Wikkelhouses gemacht. Gebucht haben sie den Aufenthalt im Juni bereits im vergangenen Jahr. Im August kommen sie noch einmal für drei Wochen zum Zelten auf die Insel in der Nordsee. Sie seien sehr naturverbunden, sagte Eichhorn. Da sei es am Nordstrand auf der Düne einfach am schönsten.

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