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Süddänemark auf dem Weg zur Klimafreundlichkeit

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Paulina von Ahn
Paulina von Ahn
Süddänemark
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Grüne Energien statt fossiler Brennstoffe Foto: AdobeStock

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Süddänemark will die Klimabilanz deutlich verbessern und hat einige Strategien aufgestellt, um dies zu erreichen. Hier erfährst du, welche Klimaziele die Region sich bis 2030 gesetzt hat.

Die Region Süddänemark hat sich vorgenommen, Maßnahmen zur Optimierung der Klimabilanz zu ergreifen. Bis 2030 soll der Strom- und Wärmeverbrauch der Krankenhäuser und der sozialen Einrichtungen ausschließlich durch erneuerbare Energien gedeckt und der Gesamtenergieverbrauch gesenkt werden. Des Weiteren sollen die Treibhausgasemissionen der Gebäude im Vergleich zu 2020 um bis zu 75 Prozent reduziert werden.

So will Süddänemark vorgehen

Die Strategien, um diese Ziele zu erreichen, wurden kürzlich vom Regionalrat verabschiedet. Es handelt sich unter anderem um einen verstärkten Fokus auf Renovierungen anstelle von Neubauten und grüne Anforderungen in Ausschreibungen für Bauprojekte. Ebenfalls soll die Produktion von Solarenergie erweitert und ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen erreicht werden.

Als Gesamtziel für das Jahr 2030 hat die Region sich vorgenommen, mindestens 35 Prozent der Klimabilanz im Vergleich zu 2020 zu erreichen.

Jetzt wird gehandelt

„Jetzt gehen wir vom Reden zum echten Handeln über“, sagt Karsten Uno Petersen (Soz.), Vorsitzender des Ausschusses für Bauwesen, Beschaffung und ökologische Umstellung in der Region Süddänemark. „Wir wissen, worauf es ankommt, und die Wirkung der geplanten Initiativen wird nicht nur in der grünen Bilanz der Region sichtbar sein, sondern auch zu den nationalen Klimazielen beitragen.“

Grüne Energie anstelle von fossilen Brennstoffen

Süddänemarks Energieverbrauch soll verstärkt auf grüner Energie basieren, also Energie aus Windkraft, Wasserkraft und Solarenergie. Um das zu gewährleisten, will die Region sich auf die sogenannte „Sektorkopplung“, das heißt Partnerschaften zwischen dem Versorgungssektor und Unternehmen, konzentrieren.

Insgesamt sollen die Maßnahmen der Atmosphäre in etwa 141.000 Tonnen CO₂ ersparen.

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