Bildung

SDU bei 6.226 erste Wahl

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Sonderburg/Odense
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Auf dem SDU-Campus werden unter anderem mehr Ingenieure erwartet. Foto: JT

Drei Prozent weniger Studenten wünschen ein Studium an der SDU. Die Wahlfrist ist am 28. Juli.

6.226 kommende Studenten haben für das bevorstehende Semester als erste Priorität für einen Studienplatz die Süddänische Universität (SDU) angegeben. Eine Tendenz wird dabei deutlich, sagt Studienchefin Annette Lund. Die jungen Leute scheinen der Aufforderung von Politik und Wirtschaft zu folgen und bewerben sich vermehrt für die Ingenieurs- und Naturwissenschaften.

„Wir freuen uns, dass wir bei so vielen jungen Leuten auf der Wunschliste ganz oben stehen“, so Annette Lund. „Und es ist positiv, dass die Wahl der Ausbildung so breit ausfällt.
Verglichen mit dem Vorjahr fällt die SDU in der Gunst der Studenten um drei Prozent, was die Erste-Priorität-Bewerbung („kvote 1-ansøgning“) angeht. Die fallenden Zahlen machen sich vor allem in den Humanwissenschaften bemerkbar. Hier hatte die SDU im vergangenen Jahr einige Ausbildungen auf Bestreben einer politischen Agenda gestrichen. „Der Rückgang der Bewerbungen für Humanoria-Studiengänge ist also nichts, was uns überrascht“, so Annette Lund.

Bei der Quote-1-Bewerbung zählt lediglich der Notendurchschnitt der Bewerber, beim Quote-2-Verfahren führt die SDU Gespräche und Tests durch. „Es gibt viele Wege hinein in die SDU“, unterstreicht Annette Lund. Für uns ist es das Wichtigste, dass die Studenten gut mit der Ausbildung an der SDU übereinstimmen.“

Die endgültigen Studienzahlen für das bevorstehende Semester stehen nach dem 28. Juli fest, dann legen sich Studenten und Universitäten fest. „Wir sind gespannt, wie viele Studenten es am Ende werden. Was bereits absehbar ist: Wir werden mehr kommende Ingenieure und Naturwissenschaftler in den Reihen haben, als zuvor“, sagt Annette Lund. „Wir spiegeln in allen Belangen den Landesdurchschnitt wieder.“

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