Ausflugstipp

Hoch hinaus: Die schönsten Aussichten Nordschleswigs

Hoch hinaus: Die schönsten Aussichten Nordschleswigs

Hoch hinaus: Die schönsten Aussichten Nordschleswigs

Pauline Severin
Pauline Severin
Apenrade/Aabenraa
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Das Fernglas beim Schleusenturm in Tondern (Tønder) bietet einen noch besseren Blick. (Archivfoto) Foto: Monika Thomsen

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Egal ob Wasserturm, Schleuse, Hügel oder Hotel. Nordschleswig hat einiges an Höhe mit schöner Aussicht zu bieten. „Der Nordschleswiger" gibt einen kleinen Überblick über die schönsten Blicke auf die Region.

Der Ausblick vom Galgenberg
Der Blick vom Galgenberg Foto: Pauline Severin

Galgenberg Apenrade

Der Galgenberg in Apenrade bietet eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und den Hafen. Mit einer Höhe von 54 Metern schaffen alle den Aufstieg und können die Apenrader Förde (Aabenraa Fjord) von oben sehen.

  • Höhe: 54 Meter
  • Eintritt: gratis
  • Barrierefrei: ja
  • Ort: Apenrade
Der Knivsberg (Knivsbjerg) ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

Knivsberg

Der höchste Punkt Nordschleswigs ist der Knivsberg mit einer Höhe von 97 Metern. Besucherinnen und Besucher erreichen die Spitze des Berges vom Parkplatz nach circa 10 Gehminuten.

Am höchsten Punkt hat man einen weiten Blick über die Gjenner Bucht (Genner Bugt). Neben Bänken und Tischen gibt es hier auch einen Grillplatz und einen großen Kinderspielplatz.

  • Höhe: 97 Meter
  • Eintritt: gratis
  • Barrierefrei: ja
  • Ort: Apenrade Kommune
  • Webseite: http://knivsberg.dk/
Der Blick aus der 16. Etage des Hotels Alsik (Archivfoto) Foto: Sara Wasmund

Alsik – Point of view

Der beste Blick auf die Stadt Sonderburg (Sønderborg) und auf eine der schönsten Fjordlandschaften Dänemarks hat man von der 16. Etage des Hotels Alsik. Auf einer Höhe von 70 Metern können Besucherinnen und Besucher ein kostenloses Zugangsticket buchen und die atemberaubende Aussicht genießen.

  • Höhe: 70 Meter, 16. Etage
  • Eintritt: Gratis, aber man muss ein Ticket buchen
  • Barrierefrei: ja
  • Ort: Sonderburg
  • Webseite: https://alsik.dk/point-of-view
Ein Blick auf die unendlich weite Landschaft gibt es bereits nach wenigen Stufen. (Archivfoto) Foto: Jane R. Ohlsen

Marsk Tower ­

Einer der neuesten Aussichtspunkte ist der 25 Meter hohe Turm in der Marsch des Nationalparks Wattenmeer (Vadehavet), welcher Teil des Unesco-Weltkulturerbe ist. Nach dem Hinaufsteigen der 146 Stufen hat man einen schönen Ausblick in alle Richtungen. Hinunter auf der zweiten Spirale sind es dafür nur noch 131 Stufen.

Es ist zwar für dieses Jahr geplant, aber noch ist der Spiralturm nicht barrierefrei.

  • Höhe: 25 Meter
  • Eintritt: Kinder (0-6): gratis, Erwachsene (7+): 90 Kronen (12 Euro)
  • Barrierefrei: nein (in Planung)
  • Ort: Skærbæk
  • Webseite: https://www.marskcamp.dk/tower
Neben der tollen Aussicht hat dieser Platz noch mehr zu bieten: Tafeln informieren über die Umgebung (Archivfoto). Foto: Monika Thomsen

Schleusenturm Hoyer (Højer)

Eine Sichthöhe von 15 Metern, Informationsschilder in alle Himmelsrichtungen und ein kostenlos verwendbares Fernglas bietet der Schleusenturm in Hoyer. Besonders für Personen mit Interesse an Vogelbeobachtung und Vogelleben ist die neue Aussichtsplattform sehenswert.

Weil die Schleuse immer noch als Schutzbarriere gegen Sturmfluten dient, war es leider nicht möglich, einen Aufzug im Inneren des Gebäudes einzurichten.

  • Höhe: 15 Meter
  • Eintritt: gratis
  • Barrierefrei: nein
  • Ort: Hoyer
Der Wasserturm in Hoyer ist momentan im Zuge einer Kunstillustration mit Fäden aufgehübscht worden (Archivfoto). Foto: privat

Wasserturm Hoyer

Der frühere Wasserturm wurde 1934 gebaut, und von dort hat man einen Blick auf die ganze Stadt Hoyer und das Wattenmeer. 10 Kirchen und über 100 Windräder können Besucherinnen und Besucher aus der Ferne erkennen.

Bei gutem Wetter sind sogar Röm (Rømø) und Sylt (Sild) zu erkennen.

Aufgrund der vielen Fenster kann die Aussicht in alle Richtungen genossen werden (Archivfoto). Foto: Brigitta Lassen

Wasserturm in Tondern

Auf der siebten Etage des Kunstmuseums in Tondern haben Besuchende eine schöne Aussicht auf die ganze Stadt. Erklimmen kann man den ehemaligen Wasserturm nur in Verbindung mit einem Museumsbesuch des Kunstmuseums.

Als Bonus zur schönen Aussicht sind Designerstühle von Hans J. Wegner auf der gesamten Etage ausgestellt.

  • Kinder (0-18): gratis, Erwachsene 95 Kronen (12,70 Euro), Studierende 76 Kronen (10 Euro), Senioren 85 Kronen (11,40 Euro)
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10-17 Uhr
  • Barrierefrei: ja
  • Deutsche Führungen: mit Glück
  • Ort: Tondern
https://msj.dk/kunstmuseet-i-toender https://msj.dk/kulturhistorie-toender
Bei ungetrübtem Wetter entfaltet sich eine noch tollere Aussicht (Archivfoto). Foto: Monika Thomsen

Wongshoi (Vongshøj)

Mit 62 Metern ist Wongshoi der höchste Punkt im westlichen Südjütland. Gebaut wurde der Turm von den Deutschen während des Ersten Weltkriegs. Seit 1923 ist er ein Aussichtsturm und bietet einen unglaublich weiten Blick. Im Westen liegen die Dünen von Röm und Sylt, im Süden Tondern und Tingleff (Tinglev), im Osten die hügelige Landschaft bei Apenrade und im Norden der Domturm von Ripen (Ribe).

In klaren Nächten kann man sogar das blinkende Licht des Leuchtturms von Blåvandshuk sehen.

Beim Rastplatz bei Løgumgårde beginnt der Weg zum Turm. Von dort aus ist es eine halbe Stunde Gehzeit durch ein hügeliges Gebiet in einem kleinen Wald.

Der Wanderweg auf Röm führt durch die schöne Dünenlandschaft. Foto: Monika Thomsen

Spidsbjerg auf Röm

Die schönste Aussicht der Insel bietet der Spidsbjerg. Nach einer gemütlichen, jedoch nicht markierten Wanderung durch die Heidelandschaft und 50 Stufen haben Besuchende hier einen unglaublich schönen Blick.

Im Westen auf das Meer, im Süden auf Havneby, die Fähre und Sylt und im Norden auf den Röm-Damm.

  • Höhe: 19 Meter
  • Eintritt: gratis
  • Barrierefrei: nein
  • Ort: Röm
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Minderheit mit Mut zur Zukunft“