Umwelt & Natur

Firma aus Aarhus soll Tonderner Marsch gestalten

Firma aus Aarhus soll Tonderner Marsch gestalten

Firma aus Aarhus soll Tonderner Marsch gestalten

Hoyer/Højer
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Wiedauschleuse
Die Wiedauschleuse wird einer von zwei Informationspunkten. Foto: Ulrik Pedersen (Tøndermarsk Initiativet)

Das Büro Tegnestuen Schønherr gewann die Ausschreibung für neue Natur- und Kulturerlebnisse in der Tonderner Marsch.

Die Firma Tegnestuen Schønherr in Århus wird den Verlauf der Pfade und Gehwege zeichnen, die im Rahmen der Tonderner Marsch Initiative in den Kögen entstehen sollen. Das Unternehmen gewann die Ausschreibung zum Thema neue Natur- und Kulturerlebnisse in der Tonderner Marsch. Fünf Firmen hatten Angebote eingereicht. Die Aufgabe, die vom Millionenprojekt unter der Überschrift Routen, Wanderwege und Vermittlung geführt wird, soll in Zusammenarbeit mit den Firmen Svendborg Architects und Fuldendt Ingeniører durchgeführt werden.

Im Sommer 2019 sollen die Arbeiten fertig sein. Sie umfassen unter anderem die Schaffung von Wanderwegen von einer Gesamtlänge von 52 km nach Tondern, Mögeltondern und Hoyer. Die Wanderer passieren dabei die besten Seiten, die die örtliche Natur zu bieten hat. In diesem Jahr soll bereits ein Testlauf durchgeführt werden.

Die Wiedauschleuse und das Schöpfwerk in Legan sollen Informationspunkte werden. Dort wird über die örtliche Natur- und Kulturgeschichte erzählt und auch die grundlegenden äußeren Rahmen für wandernde Gäste in der Marsch geschaffen. Ausschauplätze für Vogelinteressierte und Schutzhütten werden dort entstehen und weitere rekreative Stützpunkte. Über die Wahl des Schønherr-Unternehmens, das schon entsprechende Projekte umgesetzt hat, zeigt sich die Umweltchefin der Kommune, Christa Jørgensen daher zufrieden. Es komme mit Schlüsselpersonen mit relevanter Erfahrung. Dahinter stünde eine solide Organisation. Die Firma hätte das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, erklärt Jørgensen, die die Projektleitung übernimmt.

Viel der Vorarbeit ist bereits in Arbeitsgruppen mit Bürgerbeteiligung geleistet worden. Die Hoyeraner hätten mit guten Vorschlägen und Lokalkenntnissen mitgewirkt. Sie werden auch im weiteren Verlauf in die Arbeit einbezogen werden. Das sei ein wichtiger Faktor, versichert die Umweltchefin.

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